Dozenten
Dozenten des LJO
Violinen:
Peter Lauer
Peter Lauer wurde 1964 in Stuttgart geboren.

Er war 1. Preisträger "Jugend musiziert" uund Mitglied im Landes- und Bundesjugendorchester, Junge Deutsche Philharmonie (Michael Gielen), Schleswig-Holstein-Festivalorchester (Valery Gergiev).

Er studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Hamburg und London\'s Guildhall School of Music (Yfrah Neaman), gefolgt von Kammermusikstudien bei Walter Levin (Lübeck) und Gastvorlesungen bei Harnoncourt, Messiaen und Ligeti sowie Meisterkursen bei Rostal, Ozim, Varga, Szeryng und Dorothy DeLay (Mozarteum Salzburg).

Neben reger Aushilfstätigkeit beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Maazel) u.a. in New Yorks Carnegie Hall sowie bei den Bamberger Symphonikern, NDR Hamburg, HR Frankfurt, Tonhalle Zürich, Oper Frankfurt, Oper Stuttgart, Stuttgarter Kammerorchester, Bach-Collegium Stuttgart (Rilling) ist er seit 1991 Mitglied im Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR (Marriner, Prêtre, Norrington) und seit 2002 Mitglied beim Bayreuther Festspielorchester (Thielemann, Nelsons, Boulez, Hengelbrock, Gatti). Außerdem Dozententätigkeit bei Junge Deutsche Philharmonie.

Seit 2015 1. Vorsitzender der Mozart-Gesellschaft Stuttgart.

Stand: Oktober 2015
Luminitza Petre
Nach dem Abitur und Hochschulstudium bei V. Rogacev und C. Bronzetti in Bukarest absolvierte Luminitza Petre Meisterkurse bei Stefan Gheorgiu, Valery Gradow und Zakhar Bron.

Luminitza Petre ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: "Tibor Varga", "Rodolfo Lipizer", "Dinu Lipatti", "George Enescu".

Ihre Doppel CD mit den Sonaten und Partiten für Violine solo von J.S. Bach wurde für den "Academy Award" in Tokio 2006 nominiert.
Sie spielt eine Violine von Matteo Gofriller (Venedig, 1690).

Luminitza Petre ist stellv. Konzertmeisterin im Staatsorchester Stuttgart, sowie regelmäßig Dozentin bei dem Landesjugend Orchester Baden-Württemberg. Ihre jahrelange Orchesterpraxis erleichterte ihr den Start einer Dirigentenlaufbahn.

Meisterkurse hat sie bei bedeutenden Mentoren wie Jorma Panula - Royal Acadeny Stockholm, Sir Colin Matters - Royal Academy London, Salvatore Masconde - Wien erfolgreich absolviert.

Sie hat in Nürnberg, Stuttgart, Heilbronn, im Vogtland, in Moskau sowie in Rumänien dirigiert.

2007 hat Luminitza Petre, anlässlich des EU Beitritts Rumäniens das "George Enescu" Festival Stuttgart ins Leben gerufen und die "Camerata Enescu" gegründet.

o "Hinreißende Impetus und Sensibilität"
o "Glasklare Linienkontur"
o "Herausragende Mozart Interpretin"
o "Beim Orchester legte Sie Wert auf einen schlanken Ton und rhytmisch prägnantes Spiel"
o "Das hatte Stil wie Luminitza Petre die farblichen und dramaturgischen Akzente setzte"
(Stuttgarter Zeitung 2007)
Alexandra Taktikos
Alexandra Taktikos, geboren in Berlin, studierte Violine in Detmold bei Elisabeth Kufferath und in Bloomington (USA) bei Alexander Kerr. Ihr Konzertexamen schloss sie bei Friedemann Eichhorn in Weimar ab. Weitere musikalische Impulse erhielt sie durch Thomas Brandis, Nora Chastain und Menahem Pressler.

Sie spielte im Gustav Mahler Jugendorchester und konzertierte als Solistin u.a. mit den Kaliningrader Philharmonikern. Alexandra Taktikos war Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung und erhielt 2011 den Künstlerischen Nachwuchspreis des Bruno-Heck-Preises. Als Diplom-Pädagogin gibt sie seit mehreren Jahren privat Geigen- unterricht. Orchestererfahrung sammelte sie als Akademistin im Orchester der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatskapelle

Berlin unter GMD Daniel Barenboim. Seit 2014 ist sie Stimmführerin der Zweiten Violinen im Staatsorchester Stuttgart.
Nicola Wiedmann
Nicola Wiedmann, Violine, geboren 1985 in Passau. Studium an der Musikhochschule Saarbrücken bei Joshua Epstein und in Stuttgart bei Kolja Lessing. 2010 dort Abschluss mit Auszeichnung.

Langjähriges Mitglied und Konzertmeisterin im Bayerischen Landesju-
gendorchester, danach Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

Auszeichnung mit dem Musikförderpreis Passau
und Kammermusiktätigkeit im Jommelli-Quartett.

Seit 2009 Mitglied der 1. Violinen des Staatsorchesters Stuttgart.
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Bratschen:
Detlef Grooß
Detlef Grooß studierte zunächst Physik als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; dann Musik bei Prof. Johannes Lüthy, Prof. Kim Kashkashian und Prof. Barbara Westphal. Unterricht in historischer Aufführungspraxis bei Prof. Robert Hill und Prof. Reinhard Goebel, Meisterkurse bei Prof. Thomas Riebl und Kammermusikunterricht u.a. bei dem La-Salle-Quartet, dem Amadeus-Quartett und dem Alban-Berg-Quartett rundeten seine Ausbildung ab.

Nach Aushilfstätigkeit im RSO Basel und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist er seit 1995 Mitglied des Nationaltheaterorchesters Mannheim.

Er unterrichtet an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz und an der Musikschule Mannheim.

Besondere Impulse erhielt er durch die Zusammenarbeit mit dem legendären Klarinettisten Giora Feidman.

Einen starken Einfluss auf seine Arbeit hatte der große Lehrer Dietmar Mantel, der ihn in vielen Jahren enger Zusammenarbeit und Freundschaft mit seiner eigenen Didaktik und den genialen Erkenntnissen des Dr. Dr. D.C. Dounis vertraut machte.

Ein wichtiger Schwerpunkt ist für ihn die Arbeit mit Jugendlichen Musikern, um ihnen eine tragfähige musikalische und instrumentale Grundlage für ein späteres Leben als Profimusiker zu vermitteln. Die meisten seiner ehemaligen Schüler studieren inzwischen in hervorragenden Hochschulklassen z.B. bei Prof. Barbara Westphal, Prof. Johannes Lüthy Prof. Christoph Poppen und Prof. Volker Jakobsen.
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Cello:
Fritjof von Gagern
Fritjof von Gagern, geb. 1986, studierte Violoncello an der HfM Karlsruhe bei Herrn Prof. M. Ostertag.

Neben zahlreichen Bundespreisen im Wettbewerb "Jugend musiziert" gewann er den Musikförderpreis 2005 des Kloster- u. Studienfonds Braunschweig. Außerdem erhielt er Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung, des Richard-Wagner-Verbandes, der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Stiftung Villa Musica.

Als Solist spielte er u. a. mit der helios-kammerphilharmonie Hannover, dem Bundesschulmusikorchester, dem Kammerorchester der HfM Karlsruhe und dem Louis-Spohr-Sinfonieorchester Braunschweig.

Kammermusikpartner waren u. a. Menahem Pressler, Jens-Peter Maintz, N. Chumaschenko, Kalle Randalu, Martin Ostertag, Wen-Sinn Yang und Daniel Gaede. Darüber hinaus ist er Mitglied im Trio Academia, mit dem er z. B. beim Internationalen Musikfestival Harz, in Baden-Baden, Donauwörth und in Österreich konzertiert. Aufnahmen und Liveübertragungen durch SWR und BR.

2010 war Fritjof Akademist der Sächsischen Staatskapelle Dresden, seit März 2011 ist er 1. Solocellist (koord.) am Orchester des Nationaltheaters Mannheim.

Von 2009 - 2012 spielte er ein Forster-Cello aus dem Jahr 1790, eine Leihgabe der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Inzwischen spielt er ein Cello aus dem Jahr 2012, gebaut von Ersen Aycan in Freiburg.
Bernhard Lörcher
Bernhard Lörcher wurde 1970 in Freiburg/Breisgau geboren und wuchs in Lahr/Schwarzwald auf. In Lahr absolvierte seine erste musikalische Ausbildung an der Jugendmusikschule, mit dessen Jugendmusikschulorchester er zahlreiche Europatourneen unternahm. Bernhard Lörcher wurde 1985 der Offenburger Musikpreis (1. Preis) verliehen. Er erlangte im Jahr 1988 im Wettbewerb "Jugend musiziert" einen 1. Bundespreis und er wurde im gleichen Jahr mit der Ehren-Musikmedaille der Stadt Lahr ausgezeichnet. Bernhard Lörcher war Mitglied im LJO Baden-Württemberg sowie im BJO.

Ab 1990 studiert Bernhard Lörcher an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Martin Ostertag und schloss 1997 mit dem Orchesterdiplom "mit Auszeichnung", sowie 2001 mit dem Diplom "künstlerische Reife" ebenfalls "mit Auszeichnung" ab.

Sein beruflicher Weg führte ihn über folgende Stationen: 1995 Praktikum beim SWR Freiburg, seit 1999 Solocellist bei den Stuttgarter Philharmonikern, seit 2001 Mitglied des Philharmonischen Klaviertrios Stuttgart, seit 2008 Dozent an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, sowie diverse Dozentenverpflichtungen beim LJO Baden-Württemberg.

2009 trat er mit dem Dvorak-Cellokonzert mit den Stuttgarter Philharmonikern und 2012 mit dem Theaterorchester Ulm als Solist auf. Bernhard Lörcher spielte zahlreiche Rundfunkaufnahmen ein, so u.a. die Ligeti-Sonate für Violoncello-Solo und die Popper Polonaise de Concert. CD-Einspielungen u.a. mit dem Philharmonischen Klaviertrio Stuttgart, mit dem Quantz-Collegium Baden- Baden und in Zusammenarbeit mit Albrecht Breuninger und Anna Zasimova (Kammermusik von Sergej Tanejev, 2011) dokumentieren sein künstlerisches Wirken.

Bernhard Lörcher ist darüber hinaus als Lehrkraft bei mehreren internationalen Festivals und Musikakademien (u.a. Sunflower Festival /USA, FEMUSC/ Brasilien, NEOJIBA/Salvador de Bahia, Youth Orchestra oft he Americas/YOA) oder als Solist bzw. in Orchestern Junge Münchner Philharmonie, Rheingau-Festival, Schleswig-Holstein-Festival, Donaueschinger Musiktage, Salzburger Festspiele, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Internationale Bach-Akademie Stuttgart) tätig.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn u.a. mit Martin Ostertag, Lorin Maazel, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher, Iona Brown, Simone Young, Mstislav Rostropovich, Michael Gielen, Sofia Gubaidulina und Wolfgang Güttler zusammen.
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Kontrabass:
Ruben Hoppe
Ruben Hoppe wurde 1989 in Radolfzell am Bodensee geboren. Er ist seit 2015 Solokontrabassist beim Württembergischen Staatsorchester Stuttgart und hat seit 2016 Soloaushilfstätigkeiten beim Gewand-hausorchester Leipzig.

2004-2008 nahm er Privatunterricht bei Alexandru Chis und gewann 2007 eine 1.Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert"; 2008 begann er seine künstlerische Ausbildung in Nürnberg bei Prof. Dorin Marc an der Hochschule für Musik und schloss diese 2012 mit einem Diplom ab. Direkt anschließend machte er einen Master an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Nabil Shehata. Meisterkurse absolvierte er bei Heiner Braun, Jeff Bradetich, Yasunori Kawahara, Catalin Rotaru, Günter Klaus und Franco Petracchi.
Stefan Koch-Roos
Manuel Schattel
Im Alter von dreizehn Jahren erhielt Manuel Schattel seinen ersten Kontrabassunterricht und wurde 2004 Mitglied des Landesjugend- orchesters Baden-Württemberg. Noch im selben Jahr wurde er als Jungstudent in die Vorklasse von Prof. Bozo Paradzik an der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau aufgenommen. Bei Prof. Paradzik begann er ein Jahr später den regulären Diplom- studiengang "Künstlerische Ausbildung" mit Hauptfach Kontrabass.

Er ist Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und erhielt beim Kontrabasswettbewerb der Sparda Bank, im Rahmen der Weingartner Musiktage den Sonderpreis der Jury für besondere künstlerische Originalität. Meisterkurse bei U. Lau, M. Rieber, D. Marc und D. McTier bereicherten seine Studien.

Als Solist trat Manuel Schattel mit großem Erfolg unter anderem in Sonatenabenden und mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg auf. Orchestererfahrungen konnte Manuel Schattel unter anderem als Mitglied der Kammerphilharmonie des Landesjugend- orchesters und im Gustav Mahler Jugendorchester sammeln.

Im März 2008 wurde er als Praktikant im Saatsorchester der württembergischen Stattstheater Stuttgart für ein Jahr unter Vertrag genommen. 2009 erhielt er einen Zeitvertrag beim SWR-Sinfonie- orchester Freiburg Baden-Baden. Seit 2010 ist er festes Mitglied im Staatsorchester Stuttgart.
Felix v. Tippelskirch
Felix von Tippelskirch, geboren 1974 in Karlsruhe, begann im Alter von 15 Jahren Kontrabass zu lernen. Er studierte bei Prof. Klaus Trumpf in München, bei Prof. Frank Reinecke am Mozarteum in Salzburg und bei Prof. Christoph Schmidt an der Musikhochschule Mannheim.

1996 erhielt er ein Stipendium der Münchner Orchesterakademie. Meisterkurse bei Duncan McTier, Heinrich Braun und Dane Roberts runden seine Ausbildung ab. Seit 1998 ist er festes Mitglied des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR, wo er seit dem Jahr 2007 die Stelle des stellvertretenden Solo-Kontrabassisten innehat.

Neben seiner Tätigkeit im Sinfonieorchester widmet er sich schwer-punktmäßig der Kammermusik. Dabei ist er mit unterschiedlichsten Ensembles , wie den Barocksolisten Ludwigsburg, SWRWinds, und Fralhöti, von der historisch informierten Aufführungspraxis bis zur zeitgenössischen Musik zu hören. Beim LJO Baden-Württemberg ist er seit 2009 regelmäßig als Dozent zu Gast.
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Holz:
Prof. Frank Forst
Frank Forst, 1969 in Aalen geboren, studierte bei Prof. Klaus Thunemann in Hannover. 1991 wurde er Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbes "Prager Frühling" und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbes. Von 1990 -1992 war er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und wurde 1992 Solofagottist des Berliner Sinfonie-Orchesters (heute Konzerthausorchester Berlin). Seit 1996 ist er auch Solofagottist der Camerata Salzburg.

1996 erhielt er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin als Assistent von Prof. Klaus Thunemann und übernahm 2002 eine eigene Klasse an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, wo er 2003 zum Professor berufen wurde.

Er widmet sich intensiver internationaler Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker und

wird regelmäßig zu Musikfestivals wie Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Hambacher Musikfest oder dem Bebersee-Festival eingeladen. Zunehmend widmet er sich auch mit dem Spiel historischer Instrumente und wirkt hier in Ensembles wie dem Stiftsbarock Stuttgart, Musica Saecolorum Bozen und dem Barockorchester La Corona mit.

Daneben unterrichtet er bei Meisterkursen und Workshops u.a. in Deutschland, Luxemburg, Griechenland, Spanien, Ungarn, China, Taiwan, Russland, Japan und den USA.

Er ist Mitglied des Euphorion-Ensembles.
Ulrich Hermann
Ulrich Hermann ist Solofagottist im Staatsorchester Stuttgart. Als Wettbewerbs-Preisträger, Solist und Mitglied mehrerer Kammermusik-Formationen, darunter das Camas-Quintett, die Stuttgarter Holzbläsersolisten sowie das Ensemble Faboé, konzertierte er im gesamten europäischen Raum sowie in den USA und Japan.

Ulrich Hermann genießt darüber hinaus einen hervorragenden Ruf als Pädagoge. So hat er im Raum Stuttgart eine Fagottklasse aufgebaut, aus der regelmäßig Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben hervorgehen.

Von 2001 - 2009 hatte er unterrichtete er Fagott an der Musikhochschule Würzburg. Inzwischen sind mehrere seiner Studenten Mitglieder führender Orchester. Seit 2009 hat er eine Professur für Bläserkammermusik an der Musikhochschule Stuttgart inne.
Nikola Stolz
ist seit Januar 2002 1. Solooboist der Stuttgarter Philharmoniker. Zuvor studierte er bei Prof. Ingo Goritzki an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Er war Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" und der "Villa Musica", zudem erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben (Richard-Lauschmann-Wettbewerb, Lions Club-Wettbewerb, Wettbewerb des Tonkünstlerverbands, Jugend musiziert).

Aushilfsweise war und ist er als Solooboist u. a. beim Bayrischen Staatsorchester München, beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, beim Sinfonieorchester Basel, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg (Solo-Englischhorn), der Württembergischen Philharmonie Reutlingen sowie beim Stuttgarter Kammerorchester, Pforzheimer Kammerorchester und beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn tätig. Zudem ist er ein gefragter Solist, bisher mit Konzerten von Bach, Händel, Mozart (u. a. mit den Stuttgarter Philharmonikern im Rahmen der "Hofkonzerte 2007"), Martinu und Vaughan-Williams sowie den Konzertanten Sinfonien von Mozart, Haydn, Boccherini Moscheles und Martin, die er u. a. mit den Stuttgarter Philharmonikern aufführte.

Im Frühjahr 2010 konzertierte er mit Bach´s Doppelkonzert an der Seite des Geigers Nigel Kennedy mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim beim Schweizer Festival "Snow & Symphony" in St. Moritz und Chur. Er tritt außerdem häufig als Kammermusiker auf, u. a. mit dem Ensemble Villa Musica, der Stuttgarter Bläserakademie sowie als Mitbegründer des Philharmonischen Pavel-Haas-Quintetts und des Philharmonischen Bläsertrios Stuttgart.

Konzertreisen führten ihn nach China, Japan, Nordamerika, Mexiko und in viele Länder Europas. Sein Schaffen ist vielfach dokumentiert bei Aufnahmen des SWR, auf CDs und bei Fernsehproduktionen.

Im Dezember 2007 erfolgte die Ernennung zum "Städtischen Kammermusiker" der Landeshauptstadt Stuttgart.

In den Jahren 2002 bis 2005 und wiederum seit 2008 ist er Lehrbeauftragter für Oboe an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Zudem ist er regelmäßig tätig als Juror beim deutschen Musikwettbewerb "Jugend musiziert" sowie als Holzbläserdozent u. a. beim Landesjugendorchester Baden-Württemberg, beim Landesmusikrat Baden-Württemberg und beim Deutsch-Französischen Forum junger Kunst in Bayreuth, im September 2011 auch erstmalig bei der Jungen Deutschen Philharmonie.

Im Sommer 2006 trat Nikola Stolz in zwei Konzerten im Rahmen des "2006 Tainan International Summer Music Festival" in Taiwan auf und gab eine Meisterklasse. Im Frühjahr 2010 gab er einen Meisterkurs beim Jahrestreffen der Oboisten der Deutschen Bundeswehr.
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Blech:
Markus Klein
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Horn:
Dietmar Ullrich
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Schlagzeug:
Martin Ruda
Der 1983 in Cottbus geborene Martin Ruda erhielt seinen ersten Schlagzeugunterricht im Alter von acht Jahren. Später folgte zusätzlich auch Klavierunterricht.

Von 1999 bis 2005 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Stefan Stopora. Dann folgten zwei Jahre Konzertdiplom im Fach Pauke an der Züricher Hochschule für Musik bei Rainer Seegers. Sein Studium wurde begleitet von einigen Praktika und Mitwirkung in der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Gustav-Mahler-Jugendorchester.

2007 wurde er kurzfristig zum Solopauker des Beijing Symphony Orchestra berufen. Seit 2008 ist Martin Ruda 1. Solo-Pauker der Stuttgarter Philharmoniker.

Des Weiteren ist er regelmäßig Gast in namhaften Orchestern, z.B. beim NDR-Sinfonieorchester, der Bayerischen Staatsoper, Dresdner Philharmonie, Tonhalle-Orchester Zürich, Gewandhausorchester Leipzig.
Jürgen Spitschka
Jürgen Spitschka fand den Weg zur Klassik über die Moderne: Nach seiner musikalischen Ausbildung im Jazz und der Popularmusik galt sein Interesse erst mit 14 Jahren dem klassischen Schlagwerk. Nach seinem Studium in München bei Adel Shalaby absolvierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Klaus Tresselt sein künstlerisches Diplom mit Auszeichnung.

Aufgrund seiner musikalischen und stilistischen Vielfalt ist er als Kammermusikpartner in den unterschiedlichsten Besetzungen auf internationalen Bühnen zu Gast.

Jürgen Spitschka ist seit 2001 Schlagzeuger am Staatstheater Baden-Württemberg in Stuttgart, und hat einen Lehrauftrag für Orchesterschlagzeug an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

Als Dozent verschiedener Jugendorchester, wie z.B. der Bayerischen Philharmonie oder des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg sowie mit Workshops für "Hand - und Body-Percussion" rundet er seine intensive pädagogische Tätigkeit ab.
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Harfe:
Andrea Noack
Frederike Wagner
studierte nach dem Abitur an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Renie Yamahata, in Berlin bei Prof. Marie-Pierre Langlamet und mit einem Stipendium der Landesstiftung Baden-Württemberg am Conservatorio di Musica in Verona/Italien.

2003 legte sie ihre Künstlerische Abschlussprüfung mit Auszeichnung ab, 2007 die Solistenklasse. Die Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei internationalen Wettbewerben u.a. in Wien und in Belgien. Frederike Wagner war Stipendiatin der Karajan-Akademie Berlin und wirkte bei den Berliner Philharmonikern unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Claudio Abbado, Bernhard Haitink, André Prévin und Pierre Boulez mit. Gastengagements führten sie u.a. zum Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem HR-Sinfonieorchester Frankfurt, dem WDR-Sinfonieorchester und dem Radiosinfonieorchester Stuttgart.

Seit der Spielzeit 2004/05 ist sie als Soloharfenistin am Staatstheater Stuttgart engagiert. 2011-2013 war sie als Soloharfenistin an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen tätig.
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