Pressemitteilungen
10.10.2018 - Herbsttournee 2018
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 10. Oktober 2018

HERBSTTOURNEE 2018 DES LANDESJUGENDORCHESTERS BADEN-WÜRTTEMBERG MIT
JOHANNES KLUMPP (DIRIGENT)

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg geht vom 2. bis 9. November 2018 auf seine traditionelle Herbsttournee. Nach einer einwöchigen konzentrierten Probephase ist das Orchester in diesem Jahr in Adelsheim (02.11.), Ehingen (03.11.), Wangen im Allgäu (04.11.), Tuttlingen (06.11.), Waiblingen (07.11.), Göppingen (08.11.) und Leonberg (09.11.) zu erleben. Auf dem Programm stehen mit György Ligetis ,,Atmosphères" und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 5 cis-Moll zwei Meister-werke des sinfonischen Repertoires. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet das Orchester seit 2014 mit Johannes Klumpp, der in diesem Herbst bereits zum vierten Mal am Pult des Orchesters stehen wird.

Das Konzertprogramm beginnt mit den sphärischen Klängen von György Ligetis 1961 komponiertem, knapp zehnminütigem Orchesterstück ,,Atmosphères". Ligti erschafft mit diesem Werk einen schwebenden Klangraum, der den Hörer umhüllt, ohne dass Melodien, Harmonien oder rhythmische Motive erkennbar wären. ,,In dieser musikalischen Form gibt es keine Ereignisse, sondern nur Zustände; keine Konturen und Gestalten, sondern nur den unbevölkerten, imaginären musikalischen Raum". Die fast 90 Einzelstimmen, in die Ligeti das Orchester auffächert, tauchen unter in ein undurchsichtiges, faszinierendes universelles Klanggewebe. Der Moment des Unerklärlichen und Visionären dieser Musik mag auch Stanley Kubrick 1968 dazu veranlasst haben, ,,Atmosphères" in seinem Science-Fiction-Klassiker ,,2001: Odyssee im Weltraum" zu verwenden.

Als ,,verfluchtes Werk", das ,,niemand capiert", bezeichnete Gustav Mahler einmal seine Fünfte Sinfonie, die als Hauptwerk des Abends erklingt. Während der Komponist zeitlebens stark mit der Gestalt seines Werkes rang und die extreme Ausdrucksvielfalt das damalige Publikum tatsächlich überforderte, genießt die Fünfte Sinfonie heute jedoch höchste Popularität und zählt zu den meistgespielten Werken Mahlers. Einen gewissen Anteil an diesem Erfolg hat sicherlich das traumverlorene Adagietto als 4. Satz der Sinfonie, das oftmals als Liebeserklärung Mahlers an seine Frau Alma interpretiert wird und im Film ,,Tod in Venedig" von Luchino Visconti aus dem Jahr 1971 umfassend verwendet wurde.

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg versammelt die besten Nachwuchstalente des Bundeslandes im Alter von 13 bis 20 Jahren und zählt zu den bedeutendsten Maßnahmen der musikalischen Spitzenförderung auf Landesebene. Mit jugendlicher Spielfreude, ausgefeilten stilistischen Interpretationen und einer hohen künstlerischen Qualität überzeugt das Orchester seit 1972 sein Publikum sowie die Fachwelt. Haben die jungen Musikerinnen und Musiker das Probespiel bestanden, erhalten sie die Möglichkeit, während der zweimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen mit international renommierten Dirigenten und Solisten zusammenzuarbeiten und das gemeinsam Erprobte auf ausgedehnten Konzerttourneen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Der in Stuttgart geborene Johannes Klumpp erlernte sein Handwerk unter Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Gunter Kahlert in Weimar. Beim Dirigentenwettbewerb Besançon machte er 2007 erstmals international auf sich aufmerksam. Es folgten Auszeichnungen beim Deutschen Hochschulwettbewerb ,,in memoriam Herbert von Karajan" sowie 2011 beim Deutschen Dirigentenwettbewerb. Eine rege Konzerttätigkeit führt Johannes Klumpp heute zu renommierten Orchestern wie Konzerthausorchester Berlin, Düsseldorfer Symphoniker, Dresdner Philharmonie, Münchner, Stuttgarter und Nürnberger Sinfoniker, MDR Sinfonieorchester Leipzig. Darüber hinaus ist Johannes Klumpp seit der Saison 2013/2014 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Folkwang Kammerorchester Essen.
12.03.2018 - Frühjahrstournee 2018
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 12. März 2018

FRÜHJAHRSTOURNEE 2018 DES LANDESJUGENDORCHESTERS BADEN-WÜRTTEMBERG MIT
HANNES KRÄMER (DIRIGENT) UND HANNO DÖNNEWEG (FAGOTT)

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg geht vom 7. bis 15. April 2018 auf seine diesjährige Frühjahrstournee. Nach einer einwöchigen konzentrierten Probephase ist das Orchester in Ochsenhausen (07.04.), Fellbach (08.04.), Tübingen (13.04.), Herrenberg (14.04.) und Öhringen (15.04.) zu erleben. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Jahr 2014 wird Hannes Krämer zum zweiten Mal am Pult des Orchesters stehen. Neben Dmitri Schostakowitschs Festlicher Ouvertüre und Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 D-Dur wird das Orchester auch Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Fagott B-Dur zu Gehör bringen. Als Solist für das Fagottkonzert konnte Hanno Dönneweg gewonnen werden, der einst selbst Mitglied im Landesjugendorchester war.

Das Konzertprogramm beginnt mit Dmitri Schostakowitschs Festlicher Ouvertüre op. 96, einem äußerst effektvollen Bravourstück für Orchester, dessen glanzvoller Wirkung man sich nur schwer entziehen kann. 1954 als Festmusik vom 37. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution von 1917 entstanden, erklang das Werk 1980 ebenfalls zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Moskau wie auch 2009 in einem Konzert anlässlich der Nobelpreisverleihung. Innerhalb nur weniger Minuten entzündet Schostakowitsch mit diesem Stück ein rasantes, mitreißenden Orchesterfeuerwerk, ,,überschäumend wie eine soeben geöffnete Champagnerflasche."

Es folgt Wolfgang Amadeus Mozarts Fagottkonzert B-Dur KV 191 (186e), das 1774 in Salzburg entstand. Unübertroffen ist, wie sich Mozart die instrumentenspezifischen Charakteristika des Fagotts zu eigen macht und in diesem Konzert voll ausschöpft. Mit Ausnutzen des kompletten Tonumfangs von drei Oktaven verlangt Mozart dem Solisten den virtuosen Wechsel zwischen hohen und tiefen Lagen ab, darüber hinaus finden sich schnelle Sechzehntelpassagen, anspruchsvolle Verzierungen und lyrische Kantilenen.

Zum Abschluss des Konzertes bricht das Orchester musikalisch nach Finnland auf. Die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 von Jean Sibelius gilt als seine populärste. Sie bildet eine reiche Palette orchestraler Klangfarben ab und ist ein herausragenden Beispiel für Sibelius\' Meisterschaft ,,aus kleinen Motiven in allmählichem Wachstum große packende Bilder werden zu lassen." Im Erleben des Publikums wirkt sie insbesondere durch ihr grandioses hymnisches Finale nach.

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg versammelt die besten Nachwuchstalente des Bundeslandes im Alter von 13 bis 19 Jahren und zählt zu den bedeutendsten Maßnahmen der musikalischen Spitzenförderung auf Landesebene. Mit jugendlicher Spielfreude, ausgefeilten stilistischen Interpretationen und einer hohen künstlerischen Qualität überzeugt das Orchester seit 45 Jahren sein Publikum sowie die Fachwelt. Haben die jungen Musikerinnen und Musiker das Probespiel bestanden, erhalten sie die Möglichkeit, während der zweimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen mit international renommierten Dirigenten und Solisten zusammenzuarbeiten und das gemeinsam Erprobte auf ausgedehnten Konzerttourneen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Hanno Dönneweg, Fagott
Hannes Krämer, Dirigent
Landesjugendorchester Baden-Württemberg
07.12.2017 - Neue Talente für das LJO gesucht
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 07. Dezember 2017

NEUE TALENTE FÜR DAS LANDESJUGENDORCHESTER GESUCHT
Probespiele des Landesjugendorchesters im Januar und Februar 2018

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg ist eines der renommiertesten Jugendorchester Deutschlands und versammelt die besten musikalischen Nachwuchstalente des Landes im Alter von 13 bis 19 Jahren. Im Januar und Februar 2018 lädt das Orchester zu Probespielen ein, die zur Aufnahme ins Orchester qualifizieren. Streicher können am Wochenende vom 13./14. Januar 2018 vorspielen. Bläser, Schlagzeuger und Harfenisten haben am 10./11. Februar die Möglichkeit, ihr Können zu beweisen. Nach erfolgreichem Bestehen der Probespiele haben die Nachwuchstalente die Chance, für die kommenden Projekte und Tourneen des Landesjugendorchesters besetzt zu werden.

Bewerben können sich besonders qualifizierte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 13 bis 17 Jahren aus Musikschulen, Schulen, Jungstudentenklassen oder von Privatmusikerziehern aus ganz Baden-Württemberg. Spieler aller Orchesterinstrumente sind willkommen, darüber hinaus sind auch Bewerbungen für Nebeninstrumente wie Bassklarinette, Bassposaune und Englischhorn gerne gesehen.

Ein Probespiel dauert in der Regel zehn Minuten. Von den Kandidatinnen und Kandidaten werden zwei Werke aus verschiedenen Stilepochen und in möglichst unterschiedlichen Tempi nach freier Wahl gefordert. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen und musikalischen Entwicklungsstand präsentieren.

Über die Aufnahme ins Landesjugendorchester Baden-Württemberg entscheiden renommierte Instrumentallehrer sowie Musiker aus namhaften Klangkörpern wie dem Staatsorchester Stuttgart, dem SWR Symphonieorchester und dem Nationaltheater-Orchester Mannheim, die gleichzeitig auch als Dozenten beim Landesjugendorchester Baden-Württemberg wirken.

DIE TERMINE IM EINZELNEN:
Sa, 13. Januar
Streicher - Musikschule Esslingen

So, 14. Januar
Streicher - Musikschule Esslingen

Sa, 10. Februar
Blechbläser - Musikschule Fellbach
Schlagzeug - Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Harfe - Staatsoper Stuttgart

So, 11. Februar
Holzbläser - Musikschule Fellbach
Schlagzeug - Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Harfe - Staatsoper Stuttgart
13.10.2017 - Herbsttournee 2017 des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 13. Oktober 2017

HERBSTTOURNEE 2017 DES LANDESJUGENDORCHESTERS BADEN-WÜRTTEMBERG MIT
CHRISTOPH ALTSTAEDT (DIRIGENT) UND SIMON HÖFELE (TROMPETE)

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg geht vom 3. bis 10. November 2017 mit dem Dirigenten Christoph Altstaedt auf Herbsttournee. Nach einer einwöchigen intensiven Probephase auf Schloss Kapfenburg bringt das Orchester das gemeinsam Erprobte in sechs Konzerten zur Aufführung. Die Tournee führt das Orchester in diesem Jahr nach Adelsheim (03.11.), Steinheim am Albuch (04.11.), Löffingen (05.11.), Göppingen (07.11.), Lörrach (08.11.) und Leonberg (10.11.). Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann, Charles Ives und Bernd Alois Zimmermann. Den solistischen Part in Zimmermanns "Nobody knows de trouble I see" übernimmt der Trompeter Simon Höfele.

Das Konzertprogramm beginnt mit Robert Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52 aus dem Jahr 1841. Interessant ist die ambivalente Stellung dieses Orchesterwerks, das sich einer klaren Gattungszuordnung entzieht und formal zwischen den Gattungen Ouvertüre und Sinfonie anzusiedeln ist. Im Gegensatz zur Sinfonie verzichtet Schumann auf einen langsamen zweiten Satz, verringert den Umfang des Werks allgemein und reduziert ebenso die Orchesterbesetzung. Schumanns Anspruch an diese Komposition war bescheidener. Ihm schwebte ein Werk leichteren Charakters vor und so erklärte er in einem Brief: "Das Ganze hat einen leichten, freundlichen Charakter; ich schrieb es in recht fröhlicher Stimmung."

Mit "The Unanswered Question" von Charles Ives folgt eines der Schlüsselwerke der Musik des 20. Jahrhunderts. 1908 im amerikanischen Conneticut komponiert, adressiert Ives mit diesem nur knapp siebenminütigen, zwischen Tonalität und Atonalität changierenden Orchesterwerk nicht nur die metaphysische Frage nach dem Sein, sondern auch nach der Zukunft der modernen Musik.

Bernd Alois Zimmermanns Trompetenkonzert "Nobody knows de trouble I see" vereinigt drei unterschiedliche musikalische Idiome. Neben dem titelgebenden Spiritual bedient sich Zimmermann auch der klassischen Zwölftonmusik und dem konzertierenden Jazz. So wird das Sinfonieorchester denn auch um eine Jazzband mit Bläsergruppe, Schlagzeug, Gitarre, Klavier und Hammondorgel erweitert. Laut Zimmermann wurde das Werk "unter dem Eindruck des (leider auch heute immer noch bestehenden) Rassenwahns) geschrieben und will in der Verschmelzung von drei stilistisch heterogenen Gestaltungsprinzipien gleichsam einen Weg der brüderlichen Verbindung zeigen."

Den Schlusspunkt der Konzerte bildet Robert Schumanns Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische", die kurz nach Schumanns Umzug nach Düsseldorf im Jahre 1850 entstand. Inspiriert von den Eindrücken seiner neuen Wirkungsstätte, komponierte Schumann das Werk in weniger als einem Monat. Das rheinische Publikum war hingerissen von der Beschwingtheit, Lebensfreude und dem volkstümlichen Charakter des Werkes. Die rheinische Musik-Zeitung sah in dem Werk "ein Stück rheinisches Leben in frischer Heiterkeit." Ausgehend von der erfolgreichen Uraufführung 1851 trat das Werk einen wahren Triumphzug durch die Konzertsäle der Welt an und zählt bis heute zu den populärsten Kompositionen Robert Schumanns.

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg versammelt die besten Nachwuchstalente des Bundeslandes im Alter von 13 bis 20 Jahren und zählt zu den bedeutendsten Fördermaßnahmen der musikalischen Spitzenförderung auf Landesebene. Mit jugendlicher Spielfreude, ausgefeilten stilistischen Interpretationen und einer hohen künstlerischen Qualität überzeugt das Orchester seit 45 Jahren sein Publikum sowie die Fachwelt. Haben die jungen Musikerinnen und Musiker das Probespiel bestanden, erhalten sie die Möglichkeit, während der zweimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen mit international renommierten Dirigenten und Solisten zusammenzuarbeiten und das gemeinsam Erprobte auf ausgedehnten Konzerttourneen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Simon Höfele, Trompete
Christoph Altstaedt, Dirigent
Landesjugendorchester Baden-Württemberg

PROGRAMM:
Robert Schumann: Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
Charles Ives: The Unanswered Question
Bernd Alois Zimmermann: "Nobody knows de trouble I see"
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische

Das Konzertprogramm im Rahmen der Verleihung des Jugend Musik Preises Leonberg am 11.11.2017 ist leicht abgewandelt.
Das Trompetenkonzert "Nobody knows de trouble I see" von Bernd Alois Zimmermann kommt in diesem Konzert nicht zur Aufführung.
22.03.2017 - Frühjahrstournee 2017 des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 22. März 2017

FRÜHJAHRSTOURNEE 2017 DES LANDESJUGENDORCHESTERS BADEN-WÜRTTEMBERG MIT
JOHANNES KLUMPP (DIRIGENT) UND FELIX KLIESER (HORN)

Unter der Künstlerischen Leitung von Johannes Klumpp geht das Landesjugendorchester Baden-Württemberg vom 21. bis 29. April 2017 auf seine diesjährige Frühjahrstournee, die das Orchester in sechs Konzerten quer durch das Bundesland führt. Nach einer einwöchigen intensiven Probephase in der Landesakademie Ochsenhausen gibt das Orchester Konzerte in Ochsenhausen (21.04.), Künzelsau (22.04.), Fellbach (23.04.), Metzingen (27.04.), Rheinfelden (28.04.) und Rastatt (29.04.). Auf dem Programm stehen Werke von Søren Nils Eichberg, Richard Strauss und Ludwig van Beethoven. Als Solist in Richard Strauss´ 1. Hornkonzert in Es-Dur op. 11 ist der Ausnahmehornist Felix Klieser zu hören.

Den kraftvollen Auftakt des Konzertprogramms bildet Søren Nils Eichbergs 2011 entstandenes Orchesterwerk "Endorphin", Concerto Grosso für Streichquartett und Orchester. Formal beruft sich Eichberg in diesem Werk auf das barocke Konzept des Concerto Grosso, bei dem eine kleine, solistisch behandelte Instrumentengruppe - in diesem Fall ein Streichquartett - dem Tutti des Orchesters gegenüber steht. Dieses alte Modell kleidet Eichberg mit einer enormen Klangfülle und scharfen Rhythmen jedoch in ein zeitgenössisches Gewand. Inhaltlich illustriert das Werk "vordergründig eine scheinbar ungetrübte Spiel- und Lebensfreude, die jedoch immer in etwas Verborgenes, `Kaputtes` umzukippen droht."

Im Anschluss präsentieren Felix Klieser und das Landesjugendorchester Baden-Württemberg das Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11 von Richard Strauss. Bis heute zählt das Werk zum Standardrepertoire der Hornvirtuosen, bietet es dem Solisten doch zahlreiche Möglichkeiten, seine musikalische und technische Brillanz unter Beweis zu stellen.
Richard Strauss hat das Werk im Alter von 18 Jahren komponiert und seinem Vater - einem der besten Hornisten seiner Zeit - zum 60. Geburtstag gewidmet. Das Werk ist stilistisch zwischen Beethoven und Schumann angesiedelt und spätromantisch angehaucht. Dennoch lässt sich in diesem Jugendwerk insbesondere in den weitgespannten Melodiebögen, dem Klangfarbenreichtum und dem fantasievollen Umgang mit dem traditionellen Formkonzept bereits die ureigene Handschrift des Komponisten Richard Strauss erkennen.

In der zweiten Konzerthälfte steht mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" die wohl bedeutendste Sinfonie des Komponisten auf dem Programm. 1803 "zum feierlichen Andenken eines großen Menschen" komponiert, bricht Beethoven in seiner Dritten Sinfonie endgültig mit allen musikalischen Normerwartungen der damaligen Zeit. Heute gilt die "Eroica" als Schlüsselwerk des 19. Jahrhunderts und Meilenstein in der Gattungsentwicklung der Sinfonie. Wer dieser "große Mensch" ist, dem die Sinfonie zugeeignet ist, darüber lässt sich freilich nur spekulieren. Sicher ist jedoch, dass sich Ludwig van Beethoven mit diesem Werk selbst ein überwältigendes Denkmal gesetzt hat.

Das Landesjugendorchester ist eines der renommiertesten Jugendorchester Deutschlands und eine der bedeutendsten Einrichtungen der musikalischen Spitzenförderung auf Landesebene.
27.09.2016 - Herbsttournee 2016 des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 27. September 2016

HERBSTTOURNEE 2016 DES LANDESJUGENDORCHESTERS BADEN-WÜRTTEMBERG
MIT PETER TILLING (DIRIGENT),
FRANZISKA HÖLSCHER (VIOLINE) UND
BENEDICT KLOECKNER (VIOLONCELLO)

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg geht vom 4. bis 11. November 2016 mit dem Dirigenten Peter Tilling auf seine diesjährige Herbsttournee, die das Orchester traditionell quer durch das Bundesland führt. Nach einer einwöchigen intensiven Probephase auf Schloss Kapfenburg gibt das Orchester Konzerte in Adelsheim (04.11.), Staufen (05.11.), Laupheim (06.11.), Göppingen (08.11.), Weingarten (09.11.), Tuttlingen (10.11.) und Leonberg (11.11.). Auf dem Programm stehen Werke von Claude Debussy, Wolfgang Rihm und Peter Tschaikowsky. Die solistischen Partien in Wolfgang Rihms Duo Concerto für Violine, Violoncello und Orchester übernehmen Franziska Hölscher und Benedict Kloeckner.

Auftakt des Konzertprogramms bildet Claude Debussys atmosphärisches Orchesterwerk Prélude à l´après-midi d´un faune nach dem gleichnamigen Gedicht des Lyrikers Stéphane Mallarmé. Flüchtig und kaum greifbar erscheint Debussys flirrendes Klangfarbenspiel, das Mallarmés Text zwar aufgreift, ohne aber dessen Handlung wiederzugeben. Vielmehr ist es gerade Debussys raffinierte flüchtige Tonsprache, die das Werk zu einem epochalen Meisterwerk macht. Die Uraufführung 1894 gilt als Geburtsstunde der musikalischen Moderne: "Mit der Flöte des Fauns hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen" (Pierre Boulez). Das Premierenpublikum reagierte derart enthusiastisch, dass das rund zehnminütige Werk sofort wiederholt werden musste.

Auch in Wolfgang Rihms Duo Concerto für Violine, Violoncello und Orchester spiegelt sich der Kompositionsanlass nicht konkret in der Musik wieder. Die Komposition ist 2015 als Auftragswerk zum zehnjährigen Jubiläum der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Frauenkirche in Dresden entstanden, doch sei das Werk nicht als "symphonische Dichtung über die Frauenkirche, ihre Architektur und ihre Geschichte" zu verstehen, sondern vielmehr als "ein Stück für zwei Menschen und ein Ensemble." Dabei ist das Duo Concerto von einer sehr gesanglichen Auffassung des Konzertanten geprägt, "weniger sind es die `agonalen`, also die kämpferischen Spielformen des Konzertanten", die Wolfgang Rihm bei der Komposition interessierten. So wird der Dialog der Solo-Stimmen über weite Strecken zum Monolog, indem Violine und Cello eng in eine einzige Stimme verwoben scheinen, deren lineare Bewegung sich im Orchester noch weiter fortsetzt. "Man schreibt etwas, bei dem sich zwei Stimmen auseinandersetzen, einen Dialog führen und nach und nach zu einer Einheit verbinden. Das passt eigentlich sehr gut zum Wiederaufbau der Frauenkirche."

Das Konzert endet mit Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 "Pathétique", die gleichzeitig das letzte Werk des russischen Komponisten darstellt. Nur wenige Tage nach der Uraufführung 1893 starb Tschaikowsky im Alter von nur 53 Jahren. Dieser Umstand sowie ein von Tschaikowsky verschwiegenes rätselhaftes Programm haben seither zu Spekulationen angeregt, es handele sich bei der "Pathétique" um den endgültigen musikalischen Abschied des Komponisten von der Welt. Charakteristisch für das Werk ist seine ungewöhnliche Satzfolge: Neben dem von Lamento-Figuren durchsetzten Kopfsatz, dem Walzer im komplizierten 5/4-Takt und dem marschartigen rastlosen Scherzo, stellt insbesondere der langsame, an ein Requiem erinnernde Finalsatz ein bis dato unerhörtes Novum der Musikgeschichte dar. Die Uraufführung des Werks wurde verhalten aufgenommen, nach dem Tod des Komponisten aber "begann der unerhörte Siegeslauf des Werkes durch Russland und ganz Europa."

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg versammelt die besten Nachwuchstalente des Bundeslandes im Alter von 13 bis 20 Jahren. Mit jugendlicher Spielfreude, ausgefeilten stilistischen Interpretationen und einer hohen künstlerischen Qualität überzeugt es seit über 40 Jahren sein Publikum sowie die Fachwelt. Haben die jungen Musikerinnen und Musiker das Probespiel bestanden, erhalten sie die Möglichkeit während der zweimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen mit international renommierten Dirigenten und Solisten zusammenzuarbeiten und das gemeinsam Erprobte auf ausgedehnten Konzerttourneen einem breiten Publikum zu präsentieren.
15.02.2016 - Von der Gegenwart bis in die Romantik
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 15.02.2015

Frühjahrs-Arbeitsphase 2016 - Landesjugendorchester Baden-Württemberg

Von der Gegenwart bis in die Romantik

Stuttgart. Aus allen Teilen Baden-Württembergs versammeln sich zweimal jährlich die besten jungen Nachwuchsmusiker der Klassik um in einer 3-wöchigen Arbeits- und Konzertphase Ihrer Leidenschaft im großen, sinfonischen Klangkörper ausdruckt zu verleihen. Zusammengesetzt aus ausgewählten Spielern und Preisträgern des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" ist das Orchester bekannt für seine außerordentliche Spielfreude und hohe Qualität. Unter der künstlerischen Leitung von David Philip Hefti verspricht das diesjährige Frühjahrsprogramm eine vielfältige Bandbreite an Meisterwerken der klassischen Musikliteratur.

Den Auftakt des Programms macht das Werk "Changements - Stimmungsbilder für Orchester" von David Philip Hefti selbst. Es entstand 2011 als Auftragskomposition für das Theater und Philharmonische Orchester Heidelberg. Das Werk ist dem Dirigenten Cornelius Meister gewidmet. Die Uraufführung mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg unter der Leitung von Francesco Angelico fand am 25. April 2012 im Rahmen des Heidelberger Frühlings statt. "Meine einsätzige Komposition "Changements" ist von ständigen Stimmungswechseln geprägt, wobei sowohl organische Übergänge als auch herbe Einschnitte entstehen. Statische Klangflächen verwandeln sich so lange in rhythmische Energien bis eine Klimax nur noch Motiv-Fragmente in Form von Klangschatten und Echotönen zurück lässt. Aus diesen Bruchstücken erhebt sich phönixgleich eine letzte Kantilene, die den Abgesang einläutet" so David Philip Hefti zu seiner Komposition.

Weiter geht es in die Romantik mit Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), der die Idee für das Thema seines Violin-Konzert in e-moll über Jahre nicht los wurde. Bereits 1838 schrieb er seinem guten Freund und Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig Ferdinand David: "Ich möchte Dir wohl auch ein Violinkonzert machen für nächsten Winter eins in e-moll steht mir im Kopfe, dessen Anfang mir keine Ruhe läßt." Besagter Anfang war dann auch eine große Neuerung für die damalige Konzert-Tradition: Mendelssohn schwirrte das Thema wohl so lange im Kopf herum, dass er es dem Hörer möglichst früh im Stück präsentieren wollte schon im zweiten Takt erklingt es in der Solovioline. Damit brach Mendelssohn mit der gängigen Tradition eines längeren Orchestervorspiels. Doch dies ist nicht die einzige Originalität des eigentlich klassisch-dreisätzigen Konzertes. Virtuos umgesetzt wird die Solovioline von der Schweizerin Esther Hoppe. Bekannt durch Ihre langjährige Karriere mit dem Tecchler-Trio gilt Esther Hoppe als eine der interessantesten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie wird geschätzt und bewundert für ihren wunderschönen Ton, ihre Stilsicherheit und ihre ebenso sensiblen wie virtuosen Interpretationen.

Waren viele Komponisten der Weltgeschichte wenig erpicht darauf, dass frühe, unfertige Skizzen ihrer Stücke jemals das Licht der Öffentlichkeit erblickten, so war Johannes Brahms (1833-1897) wohl der extremste Vertreter dieser Philosophie: Minutiös achtete er darauf, Skizzen, nachdem er sie nicht mehr benötigte, zu vernichten so wenig wie möglich sollte man über den Entstehungsprozess seiner Werke erfahren. So auch bei seiner Sinfonie Nr. 4 in e-moll, die den Höhepunkt der Konzerte im Frühjahr darstellt. Man kann ihren Entstehungszeitraum nicht genau datieren. Einzig überliefert sind seine Kalendereinträge, nach denen das Werk wohl in den Jahren 1884/85 entstanden ist sowie der Zeitpunkt der Uraufführung am 25. Oktober 1885. Erste Reaktionen auf das Werk waren gemischt: Kritiker und Freund Eduard Hanslick soll bei einer vorherigen Darbietung durch den Komponisten am Klavier ausgerufen haben: "Den ganzen Satz über hatte ich die Empfindung, als ob ich von zwei schrecklich geistreichen Leuten durchgeprügelt würde." Dennoch, oder vermutlich eher gerade deshalb, wurde die Sinfonie auf ihrer ersten Tournee, dirigiert von Hans von Bülow, ein großer Erfolg.

Am 24. April beginnt die diesjährige Frühjahrsarbeitsphase des Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Die Arbeitsphase startet mit der Probenwoche an der Landesakademie für die musizierende Jugend Baden-Württembergs in Ochsenhausen. Das Orchester, das in diesem Frühjahr 77 Musiker zwischen 13 und 19 Jahren zählt, trifft sich hier um sich intensiv und konzentriert auf die direkt anschließende Konzerttournee vorzubereiten. Von erfahrenen Dozenten aus renommierten Orchestern wie dem Staatsorchester Stuttgart (dem LJO-Patenorchester), dem RSO Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern sowie dem Nationaltheater Mannheim werden die MusikerInnen in getrennten Stimmproben vorbereitet und anschließend in mehrtägigen Tutti-Proben zusammengeführt. Die jungen Künstler gehören zur Top-Elite der deutschen Nachwuchsmusiker und überzeugen in ihren Auftritten durch Lebendigkeit, Spielfreude und Enthusiasmus. Der Funke springt förmlich von der Bühne und ist wohltuend und ansteckend. Diese musikalische Meisterleistung erntet stets größte Wertschätzung und wird zu Recht mit der von professionellen Orchestern auf eine Ebene gehoben. Zusammen mit dem künstlerischen Leiter und Komponisten David Philip Hefti und der Solistin Esther Hoppe wird das Orchester mit diesem außergewöhnlichen Programm für ein besonderes Konzertvergnügen sorgen.

Die diesjährige Frühjahrs-Tournee führt das Landejugendorchester quer durch das Bundesland. Nach der öffentlichen Generalprobe im Bräuhaussaal in Ochsenhausen geht es nach Böblingen um im Anschluss in Fellbach in der Schwabenlandhalle das Wochenende abzuschließen. Am darauffolgenden Freitag gibt es dann noch das Abschlusskonzert der Tournee in Balingen. Das Landesjugendorchester kann auf langjährige Kooperationen mit anerkannten Veranstaltern und Städten in Baden-Württemberg und darüber hinaus zurückblicken. Auch Balingen und Fellbach gehören zu solch wichtigen Partnern.

Die Arbeitsphase steht unter der künstlerischen Leitung von David Philip Hefti.
Solistin ist Esther Hoppe.

Die Konzerttermine:
Fr, 01.04.16, 19.00 Uhr Bräuhaussaal, Ochsenhausen (öffentliche Generalprobe)
Sa, 02.04.16, 20.00 Uhr Kongresshalle CCBS, Böblingen
So, 03.04.16, 19.00 Uhr Schwabenlandhalle, Fellbach
Fr, 08.04.16, 19.00 Uhr Stadthalle, Balingen
17.09.2015 - Im Wechsel zwischen Leichtigkeit und Sehnsucht
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 25.08.2014

Herbst-Arbeitsphase 2015 - Landesjugendorchester Baden-Württemberg

Im Wechsel zwischen Leichtigkeit und Sehnsucht

Stuttgart. Aus allen Teilen Baden-Württembergs versammeln sich zweimal jährlich die besten jungen Nachwuchsmusiker der Klassik um in einer 3-wöchigen Arbeits- und Konzertphase Ihrer Leidenschaft im großen, sinfonischen Klangkörper ausdruckt zu verleihen. Zusammengesetzt aus ausgewählten Spielern und Preisträgern des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" ist das Orchester bekannt für seine außerordentliche Spielfreude und hohe Qualität. Unter der künstlerischen Leitung von Johannes Klumpp verspricht das diesjährige Herbstprogramm eine vielfältige Bandbreite an Meisterwerken der klassischen Musikliteratur.

Der Tango aus der Suite zur Filmmusik "Agonie" von Alfred Schnittke verspricht einen dramatisch-temperamentvollen Auftakt. Alfred Schnittke (1934-1998) war Komponist und Pianist deutsch-jüdischer Abstammung. Er wurde als Sohn des jüdische Journalisten Harry Schnittke geboren. Alfred Schnittke begann seine musikalische Ausbildung in Wien und setzte sie am Moskauer Konservatorium fort. Ab 1973 widmete sich Schnittke nur noch der Komposition. Erste Aufmerksamkeit im Westen erzielten seine Werke bei den "Tagen für Neue Musik" in Donaueschingen 1966. Auf der Suche nach seiner kompositorischen Identität schrieb Schnittke anfänglich viel szenische Musik und Filmmusik. Agonie ist ein Spielfilm des sowjetischen Regisseurs Elem Klimow. Er handelt vom Leben des sibirischen Bauern Rasputin, der Anfang des 20. Jahrhunderts zu großem Einfluss im Zarenhaus kam.
Die Wechselwirkung zwischen Leichtigkeit und Sehnsucht wird im Programm durch Die Rokoko-Variationen A-Dur op. 33 für Violoncello und Orchester von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky fortgeführt. Als besonderen Gast begrüßen wir am Violoncello Jakob Spahn - Solo-Cellist am Bayerischen Staatsorchester. Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 - 1893) wurde das Leben als Komponist nicht leicht gemacht. Trotz bemerkenswerten Fähigkeiten am Klavier, wurde seine musikalische Begabung in der Jugend kaum gefördert. Dem Wunsch seiner Eltern widersprechend, begann er ein Musikstudium am Petersburger Konservatorium. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete er als Professor für Musiktheorie am Moskauer Konservatorium und nebenbei als Musikkritiker. Die Rokoko-Variationen sind der Versuch in eine heile Welt zu flüchten, die in seinem realen Leben eher schwer zu finden war. Er besann sich dabei auf das 18.Jahrhundert und lehnt seine Komposition an seinen, von ihm hoch geschätzten, Vorgänger Mozart an. Die Leichtigkeit und Unbeschwertheit kommt ebenso zum Ausdruck, wie die Sehnsucht nach eben diesen Lebenswerten.

Den Höhepunkt verspricht Dimitri Schostakowitsch mit der Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93. Dimitri Schostakowitsch (1906-1975) wurde bereits mit 13 Jahren am Konservatorium Petrograd in Petersburg aufgenommen. Schon 1925 schaffte er den Sprung vom Student zur Berühmtheit, durch seine 1. Symphonie, die gleichzeitig seine Abschlussarbeit war. Nachdem Schostakowitsch unter der Herrschaft Stalins nur mit großer Zurückhaltung und unter strenger Zensur arbeitete, stellt die Sinfonie Nr. 10 seinen Befreiungsschlag dar. Es war Schostakowitschs erste sinfonische Arbeit seit 1945 und seit seiner Demütigung infolge der "antiformalistischen" Säuberungen von 1948, bei der er seiner Lehrämter in Moskau und Leningrad enthoben wurde. In der Zeit zwischen 1945 und dem Tode Josef Stalins am 5. März 1953 repräsentierte er die Sowjetunion in einer Reihe sogenannter "internationaler Friedenskongresse". Bis zum März 1953 hatte sich eine erhebliche Anzahl ernsthafter Werke in den Schubladen Schostakowitschs gestapelt, die entweder auf ihre Uraufführung oder ihre Rehabilitierung harrten. Solomon Wolkow schrieb in seinem Buch "Zeugenaussage", die 10. Sinfonie handle von "Stalin und den Stalin-Jahren" Diese Theorie wird jedoch bis heute heftig diskutiert.

Am 29. Oktober beginnt die diesjährige Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Die Arbeitsphase startet mit der Probenwoche an der Landesakademie für die musizierende Jugend Baden-Württembergs in Ochsenhausen. Das Orchester, das in diesem Herbst 88 Musiker zwischen 13 und 20 Jahren zählt, trifft sich hier um sich intensiv und konzentriert auf die direkt anschließende Konzerttournee vorzubereiten. Von erfahrenen Dozenten aus renommierten Orchestern wie dem Staatsorchester Stuttgart (dem LJO-Patenorchester), dem RSO Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern sowie dem Nationaltheater Mannheim werden die MusikerInnen in getrennten Stimmproben vorbereitet und anschließend in mehrtägigen Tutti-Proben zusammengeführt. Die jungen Künstler gehören zur Top-Elite der deutschen Nachwuchsmusiker und überzeugen in ihren Auftritten durch Lebendigkeit, Spielfreude und Enthusiasmus. Der Funke springt förmlich von der Bühne und ist wohltuend und ansteckend. Diese musikalische Meisterleistung erntet stets größte Wertschätzung und wird zu Recht mit der von professionellen Orchestern auf eine Ebene gehoben. Zusammen mit dem künstlerischen Leiter Johannes Klumpp, der bereits im Frühjahr 2014 mit großem Erfolg beim LJO zu Gast war, wird das Orchester mit diesem außergewöhnlichen Programm für ein besonderes Konzertvergnügen sorgen.

Die diesjährige Herbst-Tournee führt das Landejugendorchester quer durch das Bundesland. Nach der öffentlichen Generalprobe auf dem Eckenberg in Adelsheim geht es nach Steinheim am Albuch. In Buchen wird das Programm verkürzt und in Form eines Kinder- und Familienkonzertes auf der Bühne präsentiert. Mit Charme und kurzen Erklärungen wird dem Nachwuchspublikum klassische Musikliteratur nahe gebracht und interessant vermittelt. Die Moderation übernimmt Juri Tetzlaff vom KIKA. Weiter geht es in Heilbronn in der Harmonie. Dort findet die diesjährige Aufzeichnung des SWR statt. Das Landesjugendorchester kann auf langjährige Kooperationen mit anerkannten Veranstaltern und Städten in Baden-Württemberg und darüber hinaus zurückblicken. Auch Donaueschingen und Leonberg gehören zu solch wichtigen Partnern. Die Preisverleihung des "JUMP - Jugend Musik Preis Leonberg" bildet den besonderen Ausklang der Herbstarbeitsphase des LJO, die einen Teil dieses Konzertes mitgestalten wird.

Die Arbeitsphase steht unter der künstlerischen Leitung von Johannes Klumpp.
Solist ist Jakob Spahn.

17.09.2015 - APOLLO 18! - Musiktheater im Jugendknast
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 17.09.2015

APOLLO 18! - MUSIKTHEATER IM JUGENDKNAST

SCHUBERT TRIFFT DIE SCHWEREN JUNGS

Seit knapp einem Jahr klingt und musiziert es hinter den Gefängnismauern der JVA Adelsheim wieder und Paula Fünfeck und Anna Sophie Brüning sind mit vollem Engagement und Feuereifer in Sachen Schubert unterwegs. Regelmäßig finden mit den jungen Gefangenen der JVA Workshops statt, um die Oper für den Herbst vorzubereiten. Denn dann findet die bisher größte Produktion des Projekts "Apollo 18!" seine Aufführung.

Bereits seit einigen Jahren wird unter dem Motto "Apollo 18! - Musiktheater im Jugendknast" eine einzigartige Verbindung gepflegt. Im Mittelpunkt stehen Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, die Musik und ein Wunsch - das Beste zu geben und gemeinsam etwas ganz Besonderes zu schaffen. Die Zusammenstellung der Akteure ist ebenfalls durchaus ungewöhnlich. Und genau darum geht es in diesem Projekt.

Junge Musiker sind zu Besuch in der JVA Adelsheim und erlernen, erleben und erarbeiten zusammen mit den jungen Gefangenen der JVA Musiktheater auf außergewöhnliche Weise. Mitinitiatoren dieses Projekts sind die Dirigentin Anna Sophie Brüning und die Regisseurin, Sängerin und Autorin Paula Fünfeck, die bereits vor mehreren Jahren zusammen mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Für die jungen Gefangenen stellt die Teilnahme an einer Opernproduktion eine große Herausforderung dar. Hier geht es um Disziplin, Teamarbeit, Pünktlichkeit, Gefühl und Sensibilität. Jeder muss sich bei einer Inszenierung auf sein Team und sein Ensemble verlassen können, jedes Glied in der Kette ergibt einen Sinn und ist unverzichtbar. Oftmals findet dieses Verständnis im alltäglichen Leben der Gefangenen wenig Platz. Durch die Arbeit an der Oper werden sie gezwungen ganz andere Blickwinkel zuzulassen. Neue Sichtweisen setzen das Ego in Kommunikation mit der Gemeinschaft. Neue Fähigkeiten werden entdeckt und rücken vieles in ein anderes Licht. Mancher wundert sich, wie interessant doch so etwas wie Oper und klassische Musik sein kann und entdeckt ganz neue Vorlieben. Es wird gesungen, agiert, sich emotional entäußert. Und trotzdem bleibt alles unter Kontrolle. Das Schlüsselerlebnis ist die positive gemeinschaftliche Anstrengung, die Freude und der Stolz mit einer positiven Leistung anderen etwas Gutes zu tun und direkte Anerkennung zu erfahren.

Die innovative Zielsetzung, die sich die Akteure des Projekts zu Herzen nehmen, ist der Grund, weshalb "Apollo 18!" in diesem Jahr die Förderung durch den "Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg" erfährt. Seit knapp einem Jahr befinden sich die jungen Gefangenen der JVA Adelsheim in musikalischer Höchstleistung. Die Welturaufführung des textlich neu gestalteten und musikalisch vervollständigten Opernfragments "Die Bürgschaft" von Franz Schubert wird in diesem Herbst dem Publikum in mehreren Veranstaltungen zur Vorführung gebracht. Nach einer Ballade von Friedrich Schiller bringt diese Oper Themen mit sich, die gerade im Kontext der Philosophie "Apollo18!" ins Schwarze treffen - Freundschaft, Treue, Glaube, Demokratie und: die Liebe zur Musik.

Mitwirkende "Apollo 18! - Die Bürgschaft" sind die JVA Adelsheim, das Landesjugendorchester Baden-Württemberg, der Jugendchor der Musikschule Möckmühl, die Gesangsolisten Lisa Böhm, Simon Stricker und Jonwook Jeon unter der musikalischen Leitung von Anna Sophie Brüning und der Regie von Paula Fünfeck.

"Wir sind der Überzeugung, dass die Oper ein geeignetes Instrument ist, emotionale Kehrtwenden und Aufbrüche anzuregen und halten dies für ihren wahren und unschätzbaren Wert. Die unauslöschliche Erfahrung, die wir in Adelsheim gewonnen haben ist: Für die einen ist das Beste gerade gut genug. Für die anderen erst recht."

Paula Fünfeck & Anna-Sophie Brüning


Termin Herbst 2015:

Samstag, 14. November 2015, 18h00 Jagsttalhalle Möckmühl

Tickets: Musikschule Möckmühl und Volksbank Möckmühl


Sonntag, 15. November 2015, 17h00 Theater Baden-Baden

Tickets: Vorverkaufsstelle Ticketservice in der Trinkhalle
Tel: 07221/932700 oder info@tickets-baden-baden.de
Web-Shop auf www.theater.baden-baden.de

25.08.2014 - Facettenreich in den bunten Herbst des LJO
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 25.08.2014

Herbst-Arbeitsphase 2014 - Landesjugendorchester Baden-Württemberg

Facettenreich in den bunten Herbst des Landesjugendorchesters

Stuttgart. Auf dem diesjährigen Herbstprogramm des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg unter der Leitung von Hannes Krämer stehen drei höchst verschiedene Werke:
Modest Mussorgsky (1839-1881) komponierte sein einziges größeres Orchesterwerk, die sinfonische Phantasie Johannisnacht auf dem kahlen Berge im Jahre 1867. Als Mitglied des sogenannten "Mächtigen Häufleins", das sich einem russisch-nationalen Musikstil verschrieben hatte, tritt in dieser Komposition Mussorgskys radikale und eigenwillige Klangsprache deutlich hervor. Die Urfassung des Werkes wurde zu Lebzeiten des Komponisten nie aufgeführt, sondern erklang 1886 unter dem Titel Eine Nacht auf dem kahlen Berge in St. Petersburg in einer stark modifizierten Bearbeitung durch Rimski-Korsakow.
Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Sinfonia concertante in Es-Dur, KV 364 entstand unter den unmittelbaren Erfahrungen seiner zweiten großen Paris-Reise. Wieder zurück in Salzburg wandte sich Mozart dieser Gattung zu, die barocke Elemente des Concerto grosso mit kompositorischen Elementen der Sinfonie und des Instrumentalkonzertes verband und sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreute. In Mozarts Komposition wechseln sich virtuose solistische Abschnitte, mit innig konzertierenden Teilen ab, in denen Violine und Viola mit dem Orchester verschmelzen. In diesem Herbst spielen die zwei Solistinnen und jungen Künstlerinnen Kathrin Scheungraber (Violine) und Hanna Breuer (Viola) dieses einzigartige Werk zusammen mit dem LJO.
Den Abschluss bildet Antonín Dvoráks (1841-1904) 8. Sinfonie in G-Dur, op. 88. Er komponierte sie 1889 als Dank für die Aufnahme in die Tschechische Kaiser-Franz-Joseph-Akademie für Wissenschaft, Literatur und Kunst. Trotz ihrer motivischen Dichte und musikalischen Farbigkeit zeichnet sich die Sinfonie durch ihre volksliedhafte Schlichtheit aus. Die Uraufführung 1990 in Prag wurde ein großer Erfolg, ebenso eine weitere Aufführung in der Londoner St. James Hall, die dem Werk auch den Beinamen "Die Englische" einbrachte.
Text: Christiane Plank-Baldauf

Am 23. Oktober beginnt die diesjährige Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters zur Einstudierung dieses facettenreichen Programmes. An der Musikakademie Schloss Weikersheim werden sich die 85 jungen MusikerInnen aus ganz Baden-Württemberg treffen, um sich in einer einwöchigen Probenphase intensiv und konzentriert auf die direkt anschließende Konzerttournee vorzubereiten. Erfahrene Dozenten aus renommierten Orchestern wie dem Staatstheater Stuttgart (dem LJO-Patenorchester), dem RSO Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern sowie dem Nationaltheater Mannheim werden die MusikerInnen in getrennten Stimmproben vorbereiten, was dann anschließend in mehrtägigen Tutti-Proben zusammengeführt wird. Die jungen Künstler gehören zur Top-Elite der deutschen Nachwuchsmusiker und überzeugen in Ihren Auftritten durch Lebendigkeit, Spielfreude und Enthusiasmus. Der Funke springt förmlich von der Bühne und ist wohltuend und ansteckend. Diese musikalische Meisterleistung erntet stets größte Wertschätzung und wird zu Recht mit der von professionellen Orchestern auf eine Ebene gehoben.

Die diesjährige Herbst-Tournee führt das Landejugendorchester ins Allgäu und in den Großraum Stuttgart. Nach der öffentlichen Generalprobe auf dem Eckenberg in Adelsheim geht es nach Wangen im Allgäu und nach Biberach an der Riß. Das Konzert in Wangen findet im Rahmen der Altstadtkonzerte statt. In Biberach wird das Programm in Form eines Kinder- und Familienkonzertes auf die Bühne gebracht. Mit Charme und kurzen Erklärungen wird dem Nachwuchspublikum klassische Musikliteratur Nahe gebracht und interessant vermittelt. Das Landesjugendorchester kann auf langjährige Kooperationen mit anerkannten Veranstaltern und Städten in Baden-Württemberg und darüber hinaus zurückblicken. Göppingen und Leonberg gehören zu solch wichtigen Partnern. In Göppingen findet eine Aufzeichnung des Konzertes durch den SWR statt. Die Preisverleihung des "Jugend Musik Preises" in Leonberg bildet den besonderen Ausklang der Herbstarbeitsphase des LJO, das einen Teil diese Konzertes mitgestalten wird.

Die Arbeitsphase steht unter der künstlerischen Leitung von Hannes Krämer.
Solistinnen Kathrin Scheungraber, Hanna Breuer

03.12.2013 - Neue Probespieltermine stehen fest
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 03.12.2013

Neue Probespieltermine für Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg stehen fest/ sofortige Besetzung für die Frühjahrs-Arbeitsphase in fast allen Registern ist möglich

Für die neuen Probespieltermine des LJO Baden-Württemberg können sich interessierte junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg ab sofort anmelden.

Die aktuellen Probespiele finden am 15. / 16. Februar 2014 sowie am 22. Februar 2014 jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart statt. Zusätzlicher eventueller Ausweichtermin ist der 23. Februar 2014.

Besonders qualifizierte Spielerinnen und Spieler aller Orchesterinstrumente aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben.

Bei bestandenem Probespiel können somit junge Talente nicht nur in den LJO-Pool, sondern auch sofort in fast allen Registern in die Orchesterbesetzung für die Frühjahrs-Arbeitsphase 2014 aufgenommen werden. Die Frühjahrs-Arbeitsphase 2014, die traditionell in und nach den Osterferien stattfindet, findet im kommenden Jahr vom 17. April bis 3. Mai 2014 statt.

Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.

Das Probespiel wird von Dozenten der Instrumentengruppen des LJOs abgenommen und bewertet.

Die Anmeldung zum Probespiel ist ab sofort über die Homepage möglich. Jeder Kandidat kann dort seinen Vorspieltermin unter folgendem link selbst buchen:

04.11.2013 - Beeindruckende Spielfreude auf hohem Niveau zur Herbstphase 2013
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart,4.11.2013

Herbstarbeitsphase 2013 Landesjugendorchester Baden-Württemberg

Beeindruckende Spielfreude auf hohem Niveau - Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg (LJO) startet in die Herbstarbeitsphase und Konzerttournee

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg (LJO) startete vergangene Woche in die Herbst-arbeitsphase, die neben Proben vor allem auch eine ganze Reihe von Konzerten in der Woche zwischen dem 2.11. und dem 10.11. umfasst. Das LJO ist eine Einrichtung in Trägerschaft des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württembergs e. V. zur Förderung musikalisch besonders begabter Jugendliche in Baden-Württemberg. Im LJO spielen derzeit 87 junge Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Bundesland.

Die Spieler des Orchesters sind zwischen 13 und 22 Jahre alt - eine anspruchsvolle Aufgabe für den künstlerischen Leiter Christoph Wyneken. Für ihn ist das allerdings Routine, denn er gilt als "Gründervater" des Ensembles. Schon seit über 40 Jahren kommen die jungen Talente des gesamten Bundeslandes zusammen, um zweimal im Jahr ein attraktives Programm zu erarbeiten. Einer Woche intensivste Probenarbeit, diesen Herbst in der Musikakademie Weikersheim, folgt eine Woche mit Konzerten. Eine außergewöhnlich hohe künstlerische Qualität, eine beeindruckende und ansteckende Spielfreude sowie anspruchsvolle Programme sind von Beginn an Markenzeichen des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, das deshalb auch zu den besten Jugendorchestern in Deutschland zählt und als Leuchtturm des Musiklandes Baden-Württemberg ein besonderes Aushängeschild des Landes ist. Maßgeblich gefördert wird die Arbeit des LJO durch das Land Baden-Württemberg sowie den Sparkassenverband
Baden-Württemberg als langjährigem Sponsor.

Bei den Konzert-Auftritten vom 2.11. bis 10.11. in Adelsheim, Steinheim, Göppingen, Markdorf, Geislingen, Balingen, Leonberg und Waiblingen stehen Werke von vier Komponisten auf dem Programm. Auf Ludwig van Beethovens Ouvertüre Leonore Nr. 3 folgt Edward Elgars Cello-Konzert in e-Moll. Letzteres gilt als krönender Abschluss des Lebenswerks des englischen Komponisten. Schließlich war es das letzte Werk, das Elgar vollenden konnte. Die anspruchsvolle Solo-Cello-Partie übernehmen Jakob Stepp (Steinheim, Göppingen, Balingen, Leonberg) und Michael Schmitz (Adelsheim, Markdorf, Geislingen, Waiblingen), beide früher selbst erfolgreiche Musiker in Landes- und Bundesjugendorchester. Nach einer Pause bilden Peter Tschaikowskys Ouvertüre zu "Romeo und Julia" und George Enescus Frühwerk, die Rumänische Rhapsodie Nr. 1 ADur, ein würdiges Finale der diesjährigen Konzerte. Ein Höhepunkt ist das Konzert in Leonberg am 9. November, bei dem der Jugendmusikpreis an die Flötistin Nina Walther übergeben wird, die selbst Spielerin des LJO ist und bereits zum 8. Mal bei einer Arbeitsphase dabei ist. Anstelle der Ouvertüre von Beethoven wird an diesem Abend die "Fantaisie brillante sur Carmen" von François Borne mit der jungen Preisträgerin als Solistin erklingen.
27.03.2013 - Frühjahrsarbeitsphase des Landesjugendorchesters startet
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 27.03.2013


Frühjahrs-AP 2013
Landesjugendorchester Baden-Württemberg & rising stars spielen mitreißendes Programm


Die diesjährige Frühjahrs-Arbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg startet morgen Abend mit der ersten Probe in der Landesakademie für die musizierende Jugend in Ochsenhausen.

80 junge Musikerinnen und Musiker bilden diesmal die Auswahlmannschaft der musikalischen Spitzentalente Baden-Württembergs. Das Orchester ist aufgrund der G8-Situation und der parallel verlaufenden mündlichen Abiturprüfungen sehr verjüngt, ca. 55% der Spieler werden zum ersten Mal dabei sein. Das Durchschnittsalter liegt bei 15 Jahren. Nach der 8tägigen Probenphase schließen sich Konzerte in Buchen, Fellbach, Freudenstadt, Sindelfingen, Tuttlingen, Aalen und Rheinfelden an.

Ein wahrhaft mitreißendes Programm wird in den Konzerten zu erleben sein. Russische Seele par excellence mit dem Trompetenkonzert von Wassilenko, Schlagzeugartistik beim Marimbakonzert von Anders Koppel und Mahlers 1. Sinfonie (bekannt und beliebt durch die vielen volksliedhaften Anklänge) werden das Publikum vom ersten Ton an in den Bann ziehen. Wo immer das Orchester auftritt, die Lebendigkeit, die Spielfreude, der Enthusiasmus springt förmlich von der Bühne und ist wohltuend ansteckend. Die musikalische Meisterschaft erntet stets größte Wertschätzung und wird zu Recht mit Leistungen professioneller Orchester auf eine Ebene gehoben.

Das Publikum kann sich somit auf herausragende, populäre Werke der klassischen Orchesterliteratur sowie auf Solisten freuen, die zu den hoffnungsvollsten Talenten Deutschlands zu rechnen sind. Beide waren bzw. sind Mitglieder des Landesjugendorchesters, mehrfache Preisträger diverser Wettbewerbe so u.a. erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Jonathan Müller war zudem sehr erfolgreich beim letzten ARD-Wettbewerb sowie ganz aktuell beim Deutschen Musikwettbewerb. Vor wenigen Wochen wurde er mit nur 23 Jahren zum neuen Solotrompeter des Leipziger Gewandhausorchesters gewählt.

Die Arbeitsphase steht unter der künstlerischen Leitung des Mainzer Generalmusikdirektors Hermann Bäumer, der sich neben seiner beruflichen Tätigkeit an Opernhäusern bzw. mit vielen renommierten Profi-Orchestern stets und im Besonderen der Förderung des musikalischen Nachwuchses verpflichtet fühlt. Das Familienkonzert in Buchen wird von Juri Tetzlaff (KIKA, ARD & ZDF) moderiert.

Zum ersten Mal werden in diesem Frühjahr zwei ganz besondere Mitglieder des Landesjugend-orchesters zu hören sein, die fortan noch sehr lang bei jedem LJO-Konzert von sich hören lassen werden. So wurde dem Orchester anlässlich des Jubiläumskonzertes "40 Jahre Landesjugend-orchester" vom Präsidenten des Sparkassenverbandes Herrn Peter Schneider eine exklusive Piccolo-Flöte überreicht. Dem Stuttgarter Förderverein "Aktion Weihnachtsmann & Co" verdankt das Orchester die Finanzierung eines hervorragenden englisch Horns. Beide Instrumente werden nun erstmals zu hören sein.

Das Frühjahrskonzert 2013 des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg (LJO) vereint stilistisch höchst unterschiedliche Werke. Im ersten Teil stehen zwei solistische Kompositionen auf dem Programm. Das "Konzertpoem für Trompete und Orchester" in c-Moll, op. 113 von Sergej Wassilenko (1872-1956) ist tief in der Tradition der russischen Kunstmusik des 19. Jahrhunderts verwurzelt. Bedingt durch seine Tätigkeit als Dirigent komponierte er viele Orchesterwerke, die sich durch großen Reichtum an Klangfarben und gekonnte Instrumentierung auszeichnen. Solist ist der junge Trompeter Jonathan Müller. Bei dem zweiten Solo-Werk handelt es sich um das "Konzert für Marimbaphon und Orchester" des Dänen Anders Koppel (geb. 1947). Dieses Werk zählt zu einem seiner international bekanntesten Orchesterwerke. Anders nutzt darin die klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten eines im klassischen Repertoire weniger berücksichtigten Instrumentes. Den Solopart übernimmt der junge Schlagzeuger Jaro Baran. Im zweiten Teil des Konzertes erklingt Gustav Mahlers "1. Sinfonie" in D-Dur, entstanden 1888. Ursprünglich erhielt Mahler die Anregung zu dieser Komposition durch seinen ersten Liederzyklus, den "Liedern eines fahrenden Gesellen". Obwohl diese Komposition noch dem klassisch-romantischen Typus der Sinfonie verbunden ist, kündigen sich bereits typische Elemente der Mahlerschen Musiksprache an, wie u.a. die Volksliedhaftigkeit, die Fragmentarisierung und ironische Verfremdung der Themen. Anders jedoch als in seinen späteren Sinfonien gelingt es Mahler, einen Ausgleich zwischen den sinfonisch ausgebreiteten Gegensätzen zu schaffen und diese in einem apotheotischen Finalsatz zum Höhepunkt zu führen.
14.11.2012 - G 8 und Abitur 2013 erzwingen einen großen Wechsel im Landesjugendorchester
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 14.11.2012

G 8 und Abitur 2013 erzwingen einen großen Wechsel im Landesjugendorchester/ Neue Probespieltermine für Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg stehen fest/ sofortige Besetzung für die Frühjahrs-Arbeitsphase in fast allen Registern ist möglich


G 8 ist ein Problem für nahezu alle Jugendorchester. Durch den zeitigeren Schulabgang verjüngen sich die Orchester im Durchschnitt um ein Jahr. Im Landesjugendorchester erschwert sich die Programmauswahl ebenso wie die Besetzung, die bei dieser Fördermaßnahme für junge Spitzentalente Baden-Württembergs vorsieht, nur in Ausnahmefällen Studenten zulassen zu können.

Für die Besetzung der Frühjahrs-Arbeitsphase 2013, die traditionell in und nach den Osterferien stattfindet, kommt erschwerend dazu, dass sich die Termine des schriftlichen Abiturs mit jenen des Landesjugendorchesters überschneiden.

Für den potentiellen Nachwuchs des Landesjugendorchesters ist diese Situation eine große Chance. Wie selten zuvor können bei den kommenden Probespielen in fast allen Registern junge Talente nicht nur in den LJO-Pool, sondern auch sofort in die Orchesterbesetzung aufgenommen werden. Bis auf die Cellogruppe ist derzeit noch jedes Register nicht vollständig besetzt.

Das Programm der Frühjahrs-Arbeitsphase ist für jungen Spielrinnen und Spieler besonders attraktiv. So werden beim Trompetenkonzert von Sergej Wassilenko mit Jonathan Müller und dem Marimbakonzert von Anders Koppel mit Jaro Baran Mitglieder des Landesjugendorchesters brillieren, die im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" mehrfach mit voller Punktzahl und ersten Preisen ausgezeichnet wurden. Mit Gustav Mahlers 1. Sinfonie präsentiert das LJO ein weiteres Programmhighlight. Die Proben und Konzerte finden unter der künstlerischen Leitung von Hermann Bäumer (GMD in Mainz) statt.

Für die neuen Probespieltermine können sich interessierte junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg ab sofort anmelden.

Die aktuellen Probespiele finden an den Wochenenden 19. und 20. Januar 2013 sowie 26. und 27. Januar 2013 jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart statt.

Besonders qualifizierte Spielerinnen und Spieler aller Orchesterinstrumente aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben.

Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.

Das Probespiel wird von Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des LJO, sowie von Dozenten der Instrumentengruppen abgenommen und bewertet.

Die Anmeldung zum Probespiel ist ab sofort über die Homepage www.landesjugendorchester.de möglich. Jeder Kandidat kann dort seinen Vorspieltermin selbst buchen.
24.10.2012 - Herbst-AP 2012
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 24.11.2012


Herbst-AP 2012
40 Jahre Landesjugendorchester Baden-Württemberg
60 Jahre Baden-Württemberg
Uraufführung einer Auftragskomposition der Jeunesses Musicales Deutschland

Die diesjährige Herbst-Arbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg startet morgen, Donnerstag 25.10.2012 mit den ersten Proben in den Musikakademie Schloss Weikersheim. 97 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Baden-Württembergs in einem Altersschnitt von knapp 16 Jahren studieren unter der künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken eines der anspruchsvollsten Programme der 40jährigen Geschichte des Landesjugendorchesters ein.

Neben dem herausragenden und dem Anlass entsprechend bewusst ausgewähltem Werk von Gustav Mahler "Das Lied von der Erde", wird das Orchester eine Auftragskomposition des jungen baden-württembergischen Nachwuchskomponisten, Elias Corrinth erarbeiten und zur Uraufführung bringen.

Nach der 8tägigen Probenphase schließen sich sieben Konzerte an. Dabei ist es ein besonderes Highlight, dass das erste Konzert am 3.11 ausgerechnet in der Gründungsstadt des Landes-jugendorchesters, in Lahr, stattfinden wird.

Am 4. November spielt das Landesjugendorchester ein großes Festkonzert unter der Schirm-herrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle. Weitere Konzerte schließen sich an in Göppingen, Leonberg, Heidenheim, Bühl und Wiesloch.

Die 40jährige Erfolgsgeschichte des Landesjugendorchesters verspricht in guter Tradition, dass neben der außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität insbesondere die ansteckende Spiel-freude der jungen Spitzentalente Baden-Württembergs den Funken zum Publikum mit dem ersten Takt überspringen lassen wird.

Den Anfang dieses außergewöhnlichen Konzertes des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg macht Giles Farnabys Fancies, Toyes and Dreames, Nr. 5 für Bläserquintett. Farnaby (1562-1640) zählt zu den bedeutendsten Klavierkomponisten des 17. Jahrhunderts und so entstand auch dieses Werk mit dem Charakter einer festlichen Intrada ursprünglich für Virginal. Die einzelnen Sätze leben durch ihren tänzerischen Charakter, insbesondere den spanischen Rhythmus der "Spagnoletta", ein über Italien bekannt gewordener Tanz, der sich großer Beliebtheit erfreute. Dhyâna ist das erste Werk für großes Orchester des jungen Komponisten Elias Corrinth (Jahrgang 1990) zugleich eine Auftragskomposition der Jeunesses musicales zum vierzigjährigen Bestehen des Landesjugend-orchesters Baden-Württemberg. Dhyâna ist das Ursprungswort aus dem Sanskrit für die Erkenntnis der Vergänglichkeit, aber auch der Verbundenheit aller Dinge, wie sie zum zentralen Gedanken des chinesischen Chan-Buddhismus gehört. Inspiriert von einigen Gedichten des chinesischen Dichters Wang Weis aus dem 8. Jahrhundert hat Elias Corrinth in seiner Komposition den Weg der inneren Versenkung und die langsam sich einstellende Ruhe der Erleuchtung eindrücklich zu einem sinfonischen Werk verarbeitet.

Gerade die Naturverbundenheit und Darstellung der inneren Seelenzustände sprach auch Gustav Mahler (1860-1911) in den Texten Wang Weis an, die er aus Bethges Gedicht-Sammlung Die chinesische Flöte kannte. Mahler begann die Komposition im Jahre 1907. Kurz zuvor hatten ihn drei persönliche Schicksalsschläge getroffen: Der Tod seiner älteren Tochter, sein Rücktritt vom Amt des Wiener Hofoperndirektors aufgrund einer antisemitisch ausgerichteten Hetzkampagne von Seiten der Presse und die ärztliche Diagnose seiner schweren Herzerkrankung. Die Komposition - Mahler selbst hatte sie einmal als sein persönlichstes Werk bezeichnet - spiegelt sein Ringen um eine Bewältigung der eigenen Lebenssituation wider. Mahlers Lied von der Erde steht zwischen Sinfonie und Liederzyklus und weist eine farbenreiche Partitur auf, die trotz des riesigen Orchesterapparates nahezu kammermusikalisch gestaltet ist. Die Uraufführung fand posthum 1911 in München unter Bruno Walter statt.

Das Landesjugendorchester freut sich auf die Zusammenarbeit mit den renommierten Solisten Merja Mäkelä (Mezzosopran) und Hans-Georg Priese (Tenor).

Die Konzerte werden unterstützt von der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie, Stuttgart (die auch am 4.11. das Konzert veranstaltet) sowie von der Jeunesses Musicales Deutschland.
26.10.2011 - Herbstarbeitsphase des LJO startet ...
PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 26.10.2011

Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters startet mit dem aktuellen Preisträger des ARD-Wettbewerbes und einer echten Uraufführung

Die diesjährige Herbst-Arbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg startet mit den ersten Proben in der Musikakademie Schloss Weikersheim. 96 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Baden-Württembergs in einem Altersschnitt von 16 Jahren studieren wiederum ein sehr anspruchsvolles Programm unter der künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken ein. Etwa 20% der jungen Talente werden zum ersten Mal im Landesjugendorchester spielen.
Nach der achttägigen Probenphase schließen sich Konzerte in Würzburg, Steinheim, Göppingen, Balingen, Lörrach, Ludwigsburg, Buchen und Leonberg an
In Buchen wird das Orchester zusammen mit dem KIKA-Moderator Juri Tetzlaff ein Familienkonzert mit Ausschnitten aus dem Programm gestalten. Das Abschlusskonzert der Herbstreihe findet in Leonberg statt. Hier kommt e zur Neukonzeption des Leonberg Jugendmusikpreises der zum ersten Mal von der Leonberger Bürgerschaft verliehen. Die Preisträgerin wird die aus dem Leonberg Umkreis stammende LJOlerin Nathalie Kottucz sein.

Auf dem Programm des diesjährigen Herbstkonzertes stehen drei Werke, die in ihrer musikalischen Handschrift kaum unterschiedlicher sein könnten. Den ersten Teil des Konzertes eröffnet die Uraufführung von "Des Schlafes Schwindel", ein Orchesterwerk des jungen polnischen Komponisten Martin Sadowski (geb. 1981), das im Rahmen des diesjährigen vom Würzburger Tonkünstlerverbandes anlässlich seines 100jährigen Bestehens ausgelobten Internationalen Kompositionswettbewerbs für Jugendsinfonieorchester den 2. Preis erhalten hat. Das Werk folgt keiner außermusikalischen Programmatik, sondern lässt durch die Musik "ein irreales, bzw. surreales Bild zwischen Traum und Wirklichkeit entstehen, in dem die Zeit scheinbar still steht." (Sadowski). Da Landesjugendorchester spielt die Urauffühung dieses Werkes.


Bei den weiteren Programmpunkten handelt es sich um Werke des frühen 20. Jahrhunderts aus Russland. Sergej Rachmaninows (1873-1943) Klavierkonzert Nr. 2, op. 18 zählt wohl zu seinen bekanntesten Kompositionen. Es reiht sich aufgrund seiner elegisch-dunklen Klangfarbe sowie der hohen Virtuosität des Soloparts in die Tradition spätromantischer Klavierkonzerte. Die Entstehungszeit des Konzertes fiel in eine zweijährige Schaffenskrise des erfolgsverwöhnten Komponisten; mit der gefeierten Uraufführung des Werkes am 27. Oktober 1901 in Moskau unter der Leitung Alexander Silotis (Rachmaninow selbst war der Solist) kehrte Rachmaninow jedoch wieder in das öffentliche Konzertleben zurück. Ein ganz besonderes Konzerterlebnis kann das Publikum mit dem Klaviersolisten Alexej Gorlatch erwarten, der erst vor wenigen Wochen den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb gewann und zudem auch den Publikumspreis im Rahmen dieses Wettbewerbs erhielt- eine sehr seltene Kombination, die erahnen lässt, in welche luftigen Höhen die Karriere des jungen Pianisten sich entwickeln wird.
Das Landesjugendorchester erfreut sich der Kooperation mit dem Deutschen Musikrat/Deutscher Musikwettbewerb, die die Zusammenarbeit mit dem Pianisten ermöglichte.

Im zweiten Teil des Konzertes steht Dmitri Schostakowitschs (1906-1975) 5. Sinfonie in d-Moll, op.47 auf dem Programm. Hatte sich der junge Komponist an den westlichen Strömungen der Avantgarde orientiert, ohne dabei das russische Idiom Preis zu geben, so stürzte die kulturpolitische Wende, die sich Mitte der 30er Jahre durch Stalins Programm des "Sozialistischen Realismus" vollzog, Schostakowitsch in einen künstlerischen Zwiespalt, den er in seiner 5. Sinfonie aufzulösen vermochte. Die Uraufführung am 21. November 1937 in Leningrad unter Jewgenij Mrawinskij stieß beim Publikum, wie auch bei der Parteiführung auf hohe Anerkennung und führte zu Schostakowitschs künstlerischem Durchbruch, obwohl seine Komposition, in deren Zentrum die musikalische Bewältigung der selbsterfahrenen Tragik und Trauer steht, keineswegs als freudiger Triumph, sondern vielmehr als eine groteske Verzerrung der Realität interpretiert werden muss.
Die über 39jährige Erfolgsgeschichte des Landesjugendorchesters verspricht in guter Tradition, dass neben der außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität insbesondere die ansteckende Spielfreude der jungen Spitzentalente Baden-Württembergs den Funken zum Publikum mit dem ersten Takt überspringen lassen wird.

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg setzt sich aus ausgewählten Spielern und Preisträger des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" im Alter von 13 - 22 Jahren zusammen, die aus allen Teilen Baden-Württembergs zusammenkommen um an den zweimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen teilzunehmen. Durch jugendliche Spielfreude, intensives Erleben gemeinsamen Musizierens ebenso wie mit stilistisch ausgefeilten Interpretationen erspielte sich das LJO einen festen Platz im Konzertleben des Landes Baden-Württemberg und darüber hinaus.
24.10.2011 - Neue Probespieltermine des Landesjugendorchesters
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 24.10.2011

Neue Probespieltermine des Landesjugendorchesters für Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg

Für die neuen Probespieltermine können sich interessierte junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg ab sofort anmelden.

Die Probespiele finden an den Wochenenden 14. und 15. Januar 2012 sowie 21. und 22. Januar jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart statt. Schlagzeuger können sich aus organisatorischen Gründen nur am 14. Januar nachmittags vorstellen. Besonders qualifizierte Spielerinnen und Spieler aller Orchesterinstrumente aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben.

Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.

Das Probespiel wird von Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des LJO, sowie von Dozenten der Instrumentengruppen abgenommen und bewertet.

Es erfolgt in der Regel im Anschluss zu jedem Probespiel eine künstlerische Einschätzung im direkten Gespräch mit dem Bewerber.

Die Anmeldung zum Probespiel ist ab sofort über die Homepage www.landesjugendorchester.de möglich. Jeder Kandidat kann dort seinen Vorspieltermin selbst buchen.
01.05.2011 - Die dritte Label-CD des LJO veröffentlicht
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 01.05.2011


Die dritte Label-CD des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg ist veröffentlicht

Mit der Einspielung des Konzertes für Violine, Violoncello und Orchester in a-Moll, op. 102 und der Sinfonie Nr. 1 in c-Moll, op. 68 von Johannes Brahms, präsentiert das Landesjugend- orchester Baden-Württemberg seine dritte Label-CD im internationalen Vertrieb.

Nachdem das Landesjugendorchester Baden-Württemberg in den letzten zwei Jahren mit der Einspielung der 5. Sinfonie von Gustav Mahler und der 9. Sinfonie von A. Dvorák bereits Ausrufezeichen setzen und seine ersten Label-CD´s im internationalem Vertrieb herausbringen konnte, wird mit der aktuellen Aufnahme an den Erfolgen angeknüpft und der Bogen weiter gespannt. Zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Baden-Württemberg sind in der aktuellen Aufnahme zu hören. Die Sinfonie wurde vom SWR während der Herbstarbeitsphase 2000 in Leonberg aufgenommen. Die Aufnahmen des Doppelkonzertes, ebenfalls SWR, stammen aus dem Herbst 2010 und wurden in der Stadthalle Göppingen produziert. Als Solisten ist das Geschwisterpaar Elena und Emanuel Graf zu hören. Die Konzerte und Aufnahmen standen unter der künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken.

Die jeweilige Vita zu Elena und Emanuel Graf finden Sie auf unserer Solisten-Seite unter Besetzung Herbst 2010
Ab sofort ist die dritte Label-CD im Handel und beim Orchester direkt erhältlich.
Zu den Werken:
Mit seinem Doppelkonzert für Violine und Violoncello in a-Moll op. 102 wandte sich Johannes Brahms einer Form zu, die durch die Solistenkultur der Romantik nahezu in Vergessenheit geraten war. In einem Brief an Clara Schumann beschreibt er sein ungewöhnliches Projekt: "Von mir kann ich Dir recht Drolliges erzählen. Ich habe nämlich den lustigen Einfall gehabt, ein Konzert für Geige und Cello zu schreiben." Äußerer Anlass für diese Komposition war die Versöhnung mit seinem langjährigen Freund Joseph Joachim, für den Brahms bereits zuvor das Violinkonzert geschrieben hatte. Mit diesem Konzert, das er Joachim widmen wollte, versuchte Brahms die Freundschaft wieder aufzunehmen. Diese war seit dem Ehekonflikt, in dem sich Brahms auf die Seite von dessen Frau, Amalie Joachim, gestellt hatte, stark belastet worden. Und tatsächlich erfolgte die gemeinsame Uraufführung des Werkes unter der Leitung des Komponisten am 18.10.1887 in Köln. Die Hinwendung zur Gattung der Sinfonie erfolgte im kompositorischen Schaffen von Johannes Brahms (1833-1897) erst relativ spät und nach langem Ringen mit dem sinfonischen Erbe Beethovens. Dabei war sich Brahms wie kein anderer bewusst, dass die sinfonische Idee als ein Gegenentwurf zu Beethovens Werken etabliert werden müsse, ohne dabei jedoch den formalen Rahmen zu sprengen. Hatte Robert Schumann in seinem Artikel "Neue Bahnen" (erschienen 1853 in der von ihm gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik) den jungen Komponisten Brahms als einen potenziellen Nachfolger Beethovens gerühmt, so dauerte es noch beinahe zwanzig Jahre, bis der selbstkritische Brahms den Weg zur sinfonischen Form tatsächlich gefunden hatte.
26.04.2011 - Aus Italien
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 26.04.2011

Aus Italien
Frühjahrsarbeitsphase des Landesjugendorchesters startet

Die diesjährige Frühjahrs-Arbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg startet mit den ersten Proben in der Landesakademie für die musizierende Jugend in Ochsenhausen. 81 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Baden-Württembergs in einem Altersschnitt von 16 Jahren studieren wiederum ein sehr anspruchsvolles Programm unter der künstlerischen Leitung von Anna-Sophie Brüning ein. Knapp 50% der jungen Talente werden zum ersten Mal im Landesjugendorchester spielen. Nach der 8tägigen Probenphase schließen sich Konzerte in Tuttlingen, Balingen und Fellbach an. Das Publikum kann sich auf herausragende Werke der italienischen Orchesterliteratur bzw. italienischer Themen freuen. Die über 39jährige Erfolgsgeschichte des Landesjugendorchesters verspricht in guter Tradition, dass neben der außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität insbesondere die ansteckende Spielfreude der jungen Spitzentalente Baden-Württembergs den Funken zum Publikum mit dem ersten Takt überspringen lassen wird.

Das diesjährige Frühjahrskonzert des Landesjugendorchesters unter der musikalischen Leitung der Gastdirigentin Anna-Sophie Brüning vereint Kompositionen, die unmittelbar mit Italien verwurzelt sind. Übten die Kultur und Landschaft Italiens am beginnenden 19. Jahrhundert eine unglaubliche Faszination auf bildende Künstler, Literaten und Musiker aus, so war es auf musikalischem Gebiet insbesondere die italienische Oper, die seit dem 17. Jahrhundert ihre europäische Vormachtstellung ausgebaut hatte. Dabei führten nicht nur die theatralen Möglichkeiten der szenischen Darstellung, sondern vor allem auch der Belcanto, ein Gesangsstil, der ausgewogene Stimmführung und Klangschönheit anstrebte, die Oper zu ihrer Blütezeit im 19. Jahrhundert. Insbesondere Vincenzo Bellini (1801-1835) gilt als Meister empfindsamer Kantilenen, deren lyrische Ausdrucksqualität noch auf Komponisten wie Giuseppe Verdi (1813-1901) und Giacomo Puccini (1858-1924) großen Einfluss ausübte. Selbst als die italienischen Opernkomponisten, wie etwa Ruggero Leoncavallo (1857-1919), am ausgehenden 19. Jahrhundert im Zuge des Verismo nach neuen musikalischen Ausdrucksmittel suchten, bildete eine ausdrucksstarke Melodik weiterhin das Primat gegenüber jeglicher Realität der theatralen Darstellung.] Im ersten Teil des Konzertes stehen Ausschnitte aus Vincenzo Bellinis Opern I Capuleti e I Montecchi und I Puritani, aus Ruggero Leoncavallos I Pagliacci, aus Verdis Don Carlos sowie aus Giacomo Puccinis Gianni Schicchi und Manon Lescaut auf dem Programm. Als Solisten konnten der amerikanische Bariton Eugene Chan und die junge Sopranistin Antonia Bourvé und Mirella Hagen gewonnen werden.
Doch auch Komponisten benachbarter Länder, etwa wie Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) und Peter Tschaikowsky (1840-1893) blieb der Melodienreichtum italienischer Volks- und Opernmusik eine reiche Quelle musikalischer Inspiration. So konzipierte Mendelssohn unter den Eindrücken seiner Italien-Reise in den Jahren 1830 bis 1833 seine Italienische Sinfonie Nr. 4, ein Orchesterwerk voll heiterer Unbeschwertheit und Anmut. Und Peter Tschaikowsky verarbeitet in seinem Capriccio Italien op. 45, das er während eines Romaufenthaltes 1878/79 komponierte, italienische Volksmusik zu einem mitreißend klangvollen Orchesterwerk.

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg setzt sich aus ausgewählten Spielern und Preisträger des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" im Alter von 13 - 22 Jahren zusammen, die aus allen Teilen Baden-Württembergs zusammenkommen um an den zweimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen teilzunehmen. Durch jugendliche Spielfreude, intensives Erleben gemeinsamen Musizierens ebenso wie mit stilistisch ausgefeilten Interpretationen erspielte sich das LJO einen festen Platz im Konzertleben des Landes Baden-Württemberg und darüber hinaus.

01.11.2010 - Neue Probespieltermine des Landesjugendorchesters
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 01.11.2010

Neue Probespieltermine des Landesjugendorchesters für Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg

Für die neuen Probespieltermine können sich interessierte junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg ab sofort anmelden.
Die Probespiele finden an den Wochenenden 15. und 16. Januar 2011 sowie 22. und 23. Januar jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart statt.
Besonders qualifizierte Spielerinnen und Spieler aller Orchesterinstrumente aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben.
Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.
Das Probespiel wird von Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des LJO, sowie von Dozenten der Instrumentengruppen abgenommen und bewertet.
Es erfolgt in der Regel im Anschluss zu jedem Probespiel eine künstlerische Einschätzung im direkten Gespräch mit dem Bewerber.
Die Anmeldung zum Probespiel ist ab sofort über die Homepage www.landesjugendorchester.de möglich. Jeder Kandidat kann dort seinen Vorspieltermin selbst buchen.

Das Landesjugendorchester beginnt am Samstag, dem 06.November seine diesjährigen Herbstkonzerte. Es erfolgen Auftritte in der Reihenfolge in Adelsheim, Bruchsal, Göppingen, Bühl, Leonberg, Wiesloch, Baden-Baden und Heitersheim. Auf dem Programm stehen das berühmte Doppelkonzert von J. Brahms und die 5. Sinfonie von P.I. Tschaikowski. Ein Konzertbesuch ist für potentielle neue Spielerinnen und Spieler stets sehr zu empfehlen, so besteht vor Ort auch die Möglichkeit, direkt mit den aktiven LJOlern, mit dem Dirigenten und dem Management ins Gespräch zu kommen.
25.10.2010 - Romantik pour excellence
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 25.10.2010

Romantik pour excellence mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg

Die diesjährige Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg beginnt am Freitag, den 29. Oktober mit den ersten Proben in der Musikakademie Schloss Weikersheim. 86 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Baden-Württembergs in einem Altersschnitt von 16 Jahren studieren wiederum ein sehr anspruchsvolles Programm unter der künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken ein. Dozenten aus dem Staatsorchester Stuttgart, dem Rundfunksinfonieorchester Stuttgart und dem Nationaltheater Mannheim verantworten dabei die einzelnen Registerproben.
Nach der 8tägigen Probenphase schließen sich in Adelsheim (öffentliche Generalprobe), Bruchsal, Göppingen, Leonberg, Bühl, Wiesloch, Baden-Baden und Heitersheim insgesamt acht Konzerte an.
Das Publikum kann sich auf herausragende romantische Werke der Orchesterliteratur freuen. Die über 38jährige Erfolgsgeschichte des Landesjugendorchesters verspricht, dass neben der außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität die ansteckende Spielfreude der jungen Spitzentalente Baden-Württembergs den Funken zum Publikum mit dem ersten Takt überspringen lassen wird.

Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich auf das Zusammentreffen mit zwei Solisten-Geschwisterpaaren, aus denen jeweils der Cellist vor Jahren im Landesjugendorchester mitspielte.
Elena (Violone) und Emanuel (Violoncello) Graf stehen noch am Anbeginn ihrer Solokarriere, Oscar (Violine) und Claudio (Violoncello) Bohórquez spielen bereits weltweit mit den renommiertesten Orchestern.

zu den Werken:

Auf dem diesjährigen Herbst-Programm des LJOs stehen zwei Werke, die mit nur einem Jahr Abstand komponiert wurden und dabei die kompositorisch-stilistischen Bandbreite der Musik des 19. Jahrhunderts eröffnen. Mit seinem Doppelkonzert für Violine und Cello in a-Moll op. 102 wandte sich Johannes Brahms (1833-1897) einer Form zu, die durch die Solistenkultur der Romantik in Vergessenheit geraten war. Nach vier Sinfonien und drei Instrumentalkonzerten ist das Doppelkonzert Brahms` letztes großes Orchesterwerk, dessen Bedeutung weniger in der Virtuosität der beiden Solopartien, als vielmehr in ihrer Einbindung in die musikalische Gesamtkonzeption liegt, deren klangliche Homogenität und thematische Variationsfreude die kammermusikalische Erfahrung des Komponisten deutlich werden lassen. Die Uraufführung erfolgte 1887 in Köln.

Als Peter I. Tschaikowski (1840-1893) im Jahre 1888 seine 5. Sinfonie op. 64 in e-Moll nach seiner Europa-Tournee vollendete, war er bereits ein erfolgreicher Komponist. Die vier Sätze sind durch ein gemeinsames Thema miteinander verbunden, dessen trauermarschartiger Charakter und dunkle Klangfarbe ihm den Beinamen "Schicksalsthema" eingetragen haben, zumal Tschaikowski selbst diese Bezeichnung in seinen Skizzen verwendete. Obwohl Tschaikowski am Gelingen dieser Sinfonie zweifelte, würdigten die Kritiker vor allem den inneren Zusammenhang aller Themen und deren stringente Entwicklung innerhalb der vier Sätze. Bis heute zählt die 5. Sinfonie wohl zu den beliebtesten Orchesterwerken des Komponisten.
31.03.2010 - Grande concerto fantastico
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 31.03.2010


Grande concerto fantastico

Zusammenarbeit mit den renommierten und international bekannten Musikakrobaten Gogol&Mäx

Die diesjährige Frühjahrs-Arbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg beginnt morgen, Donnerstag, den 01.April mit den ersten Proben in der Landesakademie für die musizierende Jugend in Ochsenhausen. 94 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Baden-Württembergs in einem Altersschnitt von 16 Jahren, studieren wiederum ein sehr anspruchsvolles Programm unter der künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken ein.
Nach der 8tägigen Probenphase schließen sich in Eberbach, Fellbach, Rheinfelden, Freiburg, Bad-Krozingen (Mozartfest), Crailsheim und Heilbronn insgesamt 7 Konzerte an.
Das Publikum kann sich auf herausragende Werke der Orchesterliteratur freuen und die über 38jährige Erfolgsgeschichte des Landesjugendorchester verspricht, dass neben der außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität die ansteckende Spielfreude der jungen Spitzentalente Baden-Württembergs den Funken zum Publikum mit dem ersten Tackt überspringen lassen wird.

Auf dem diesjährigen Frühjahrs-Programm des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg unter demTitel "Grande concerto fantastico". stehen bekannte und beliebte Orchesterwerke, die mit Ausnahme von Camille Saint-Saëns brillanten Konzertstück "Introduction et Rondo capriccioso" in a-Moll, op. 28 für Violine und Orchester (komponiert für den Geigenvirtuosen Pablo Sarasate) und der Ouvertüre zu "Die Fledermaus" von Johann Strauß in einem unmittelbar dramatischen Kontext zu sehen sind, bzw. einen historischen Vorgang programmatisch beschreiben. So schildert Pjotr Iljitsch Tschaikowski in seiner "Ouverture solenelle 1812", komponiert für die Eröffnung der Moskauer Weltausstellung in Moskau im Jahre 1882, auf musikalische Weise den Sieg der zaristischen Truppen über die napoleonischen Heerscharen, die im Jahre 1812 Moskau eingenommen hatten. Handelt es sich bei Richard Wagners "Walkürenritt" aus seiner 1870 in München uraufgeführten Oper "Die Walküre" um sein vielleicht bekanntestes Konzertstück, das selbst ohne szenischer Realisation nichts von seiner dramatischen Wirkung verliert, steht auch Gioacchino Rossinis Ouvertüre zu seiner letzten Oper "Wilhelm Tell", komponiert im Jahre 1829 für Paris, in enger Verbindung mit dem nachfolgenden szenischen Geschehen: In einem großen Tongemälde erstehen die Ereignisse um den Befreiungsschlag der Schweizer unter ihrem Anführer Wilhelm Tell gegen die Unterdrückung des Landvogtes Geßler in fantastischer Weise vor dem inneren Auge der Zuhörer. Im zweiten Teil des Konzertes erklingt die Ouvertüre zu Johann Strauß` 1874 im Theater an der Wien uraufgeführter Operette "Die Fledermaus". Die Musikakrobaten Gogol&Mäx werden dabei auf ihre witzige und unterhaltsame Art kräftig mitmischen.
12.02.2010 - Sonderprobespiele für Bratschen
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 12.02.2010

Nachdem an zwei Wochenenden im Januar bereits sehr erfolgreiche Probespiele von 120 Kandidatinnen und Kandidaten für alle Instrumente zur Aufnahme in das Landesjugendorchester stattgefunden haben, veranstaltet das Orchester nun am 28. Februar in Stuttgart ein Sonderprobespiel exklusiv nur für Bratschen.

Besonders qualifizierte Spielerinnen und Spieler aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben.

Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.

Das Probespiel wird von Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des Landesjugendorchesters abgenommen und bewertet.

Es erfolgt in der Regel im Anschluss zu jedem Probespiel eine künstlerische Einschätzung im direkten Gespräch mit dem Bewerber.

En Einsatz in der am 1. April beginnenden Frühjahrsarbeitsphase ist im Ergebnis des Probespiels noch möglich.

Die Anmeldung zum Probespiel ist ab sofort über die Geschäftsstelle des Orchesters möglich. Eventuelle Ausweichtermine mit einem Vorspiel in Freiburg oder Staufen können individuell vereinbart werden.
06.02.2010 - Die zweite Label-CD des LJO ist veröffentlicht!

PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 06.02.2010

Paradebeispiel musikalischer Nachwuchsförderung. Mit der 9. Sinfonie, die während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand, schuf Antonín Dvorák (1841-1904) sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Obwohl Dvorák als Dirigent und Lehrer die Aufgabe übernommen hatte, eine junge Musikergeneration heranzubilden, die einen national-amerikanischen Musikstil entwickeln sollte, ist seine 9. Sinfonie keinesfalls amerikanische Musik. Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg hat neben Dvorak auch \'Romeo und Julia\' von Sergej Prokofjew\' in seinem Programm: ein Werk in dem Drama, Tragik, aber auch Humor dicht beieinander liegen.

Nachdem das Landesjugendorchester Baden-Württemberg vor einem Jahr mit der Einspielung der 5. Sinfonie von Gustav Mahler bereits einen wichtigen Akzent setzen konnte und seine erste Label-CD mit internationalem Vertrieb herausbrachte, konnte nun nachgelegt werden. Zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Baden-Württemberg sind in der aktuellen Aufnahme zu hören.

Ab sofort ist die zweite Label-CD mit der Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 von Antonin Dvorak sowie Ausschnitten aus der Ballettmusik zu "Romeo und Julia", op. 64 für großes Orchester von Sergej Prokofjew im Handel und beim Orchester direkt erhältlich. Die 9. Sinfonie von Dvorak wurde vom SWR während der Herbstarbeitsphase 2008 in Leonberg aufgenommen. Die Aufnahmen der Ballettmusik stammen aus dem Frühjahr 2009 und wurden in Göppingen und Remchingen produziert.

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Ein Rezension-Exemplar der CD senden wir auf Anfrage gern zu.

Fotos und Vita des Orchesters, der Solisten und des Dirigenten stehen zum Download unter "Presse & Veranstalter", "Solisten", "Gastdirigenten" bereit.

29.10.2009 - Neue Probespieltermine des LJO
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 29.10.2009

Neue Probespieltermine des Landesjugendorchesters für Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg

Für die neuen Probespieltermine können sich interessierte junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg ab sofort anmelden.
Die Probespiele finden an den Wochenenden 16. und 17. Januar sowie 23. und 24. Januar jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart statt.
Besonders qualifizierte Spielerinnen und Spieler aller Orchesterinstrumente aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben.
Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin bzw. der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.
Das Probespiel wird von Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des LJO, sowie von Dozenten der Instrumentengruppen abgenommen und bewertet.
Es erfolgt in der Regel im Anschluss zu jedem Probespiel eine künstlerische Einschätzung im direkten Gespräch mit dem Bewerber.
Die Anmeldung zum Probespiel ist ab sofort über die Homepage www.landesjugendorchester.de möglich. Jeder Kandidat kann dort seinen Vorspieltermin selbst buchen.
Das Landesjugendorchester beginnt am Freitag, dem 30.Oktober seine diesjährigen Herbstkonzerte. Es erfolgen Auftritte in der Reihenfolge in Adelsheim, Oberkirch, Bruchsal, Leonberg, Tuttlingen, Schwäbisch Gmünd und Ludwigsburg. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zu "Oberon" von Carl Maria von Weber, ausgewählte Orchesterlieder aus den Zyklen von Gustav Mahler und die 3. Sinfonie von Johannes Brahms. Ein Konzertbesuch ist für potentielle neue Spielerinnen und Spieler stets sehr zu empfehlen, so besteht vor Ort auch die direkte Möglichkeit, mit den aktiven LJOlern, mit dem Dirigenten und dem Management ins Gespräch zu kommen.

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Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg
Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg konnte im Laufe seines 35jährigen Bestehens stets mit hoher künstlerische Qualität, ansteckender Spielfreude und Leidenschaft überzeugen. Ein besonderes Attribut in zahlreichen Konzertkritiken war und ist immer wieder die künstlerische Leistungsfähigkeit, die vielen professionellen Orchestern ebenbürtig ist. Am 2.11.2008 erfuhr dieses Qualitätsmerkmal eine besondere Würdigung, in dem dem Orchester und seinem künstlerischen Leiter in Colmar der Europäische Jugendorchesterpreis verliehen wurde.

Das 1972 gegründete LJO ist das Spitzenensemble der besten jungen Musikerinnen und Musiker Baden-Württembergs. Hohe musikalische Qualität, Spielfreude und ausgezeichnete Konzerte sind die Markenzeichen des auch international erfolgreichen und anerkannten Klangkörpers. Das Orchester besteht primär aus baden-württembergische Bundes- und Landespreis¬trägern des Wettbewerbes "Jugend musiziert" und gehört zu den bedeutendsten Fördermaßnahmen des Landes in der musikalischen Spitzenförderung.
Seit über 35 Jahren gibt das Landesjugendorchester vielen begabten jugendlichen Musikern die willkommene Möglichkeit, ihre musikalischen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern und auszubauen. So¬wohl die musikalische Anregung als auch die freundschaftliche Atmosphäre bei den Proben¬phasen, den Konzerten und auf den Reisen des Orchesters, bleiben jedem, der Mitglied dieses Orchesters war, in bester Erinnerung. Zahlreiche ehe¬malige Mitglieder des LJO sind heute in den in den vordersten Reihen junger deutscher Nachwuchssolisten oder auf Spitzenpositionen führender Orchester zu finden. Träger des Landesjugendorchesters ist der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs e.V.
23.10.2009 - Ersten Proben im Schloss Weikersheim der Herbstarbeitsphase haben begonnen.
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 23.10.2009

Mit den ersten Proben in der Musikakademie Schloss Weikersheim hat die diesjährige Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg begonnen. 85 jungen Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Baden-Württembergs in einem Altersschnitt von 17 Jahren, studieren wiederum ein sehr anspruchsvolles Programm unter der künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken ein.
Nach der 8tägigen Probenphase schließen sich in Adelsheim, Oberkirch, Bruchsal, Leonberg, Tuttlingen, Schwäbisch Gmünd und Ludwigsburg insgesamt 7 Konzerte an.
In Leonberg wird dem Landesjugendorchester zum 26. Mal der Leonberg Jugendmusikpreis verliehen und es wird dort zur Zusammenarbeit mit dem weiteren Preisträger Jan-Ole Lingsch kommen.
Das Publikum kann sich auf herausragende Werke der Orchesterliteratur freuen und die über 37jährige Erfolgsgeschichte des Landesjugendorchester verspricht, dass neben der außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität die ansteckende Spielfreude der jungen Spitzentalente Baden-Württembergs den Funken zum Publikum mit dem ersten Tackt überspringen lassen wird.
In diesem Jahr finden die Herbstkonzerte in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat statt. Das Landesjugendorchester freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Bariton Georg Gädker.
Georg Gädker ist Preisträger und Stipendiat verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Nach seiner Finalteilnahme beim Internationalen Gesangswettbewerb "4. Concorso Vocale Internazionale di Musica Sacra" in Rom 2005 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb 2007 bereits mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet. Im selben Jahr folgten der 3. Preis beim Internationalen "Cantilena Gesangswettbewerb" der Festspielstadt Bayreuth sowie die Aufnahme in die Konzertreihe "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK)", wodurch er mit über 30 Liederabenden im gesamten Bundesgebiet zu hören war. Im Rahmen des "Podiums Junger GesangSolisten 2008" des VDKC wurde er mit dem zweiten Preis und Sonderpreis ausgezeichnet. Beim Internationalen Johannes-Brahms - Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) erhielt er 2009 den dritten Preis. Daneben war Georg Gädker Stipendiat des Internationalen Richard-Wagner-Verbands.

Programm:

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zur Oper "Oberon"

Gustav Mahler
Aus: Lieder, Humoresken und Balladen aus "Des Knaben Wunderhorn"
Des Antonius zu Padua Fischpredigt
Lied des Verfolgten im Turm
Das irdische Leben
Der Tambourgesell

Aus: Lieder eines fahrenden Gesellen
Wenn mein Schatz Hochzeit macht

Aus: Frühe Lieder (Orchesterfassung Luciano Berio)
Ablösung im Sommer (Wunderhorn)
Scheiden und Meiden (Wunderhorn)
Erinnerung (Leander)

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 90


Informationen zur Musik:

Carl Maria von Weber (1786-1826) gilt als "Schöpfer des romantischen Klanges". Nicht von ungefähr wählte er als Stoffvorlage Christoph Martin Wielands romantisches Heldengedicht "Oberon", in dessen Zentrum der Schwur des Geisterfürsten Oberons steht, seine Frau Titania erst wieder lieben zu können, wenn ein Menschenpaar beweisen kann, einander in allen irdischen Gefahren treu zu bleiben. Weber komponierte seinen "Oberon" - er blieb seine letzte Oper - zwischen 1825 und 26 im Auftrag des Royal Opera House Covent Garden in London. In seiner Ouvertüre entwirft Weber eine musikalische Handlung im Kleinen als eine Art "dramatische Phantasie".

Gustav Mahlers (1860-1911) Orchesterlieder sind fest mit der Volkslieddichtung der Frühromantik verwurzelt. Insbesondere "Des Knaben Wunderhorn" hat Mahlers sinfonisches Schaffen nachhaltig beeinflusst. Hier findet Mahler zu seinem subjektiven Ton. In den Liedern, sei es in den "Wunderhorn-Liedern" (1888-1901) oder in den "Liedern eines fahrenden Gesellen" (1883/84) überwiegt das Nebeneinander heiterer, unbeschwerter und tragischer, düsterer Stimmungen. Trotz ihrer volksliednahen, romantischen Poesie zeichnet sich die Musik Mahlers durch eine beinahe stets präsente Gebrochenheit des Tones aus. Stammt die Orchestrierung dieser Lieder allesamt von Mahler selbst, so wurden die "Frühen Lieder", entstanden in den Jahren 1887 bis 1891, erst 1986 durch Luciano Berio instrumentiert.

Johannes Brahms (1833-1897) schrieb seine 3. Sinfonie im Todesjahr Richard Wagners 1883. Sie steht ganz in der sinfonischen Tradition der Klassik und gerät deshalb in den Streit zwischen den Anhängern der Neudeutschen Schule, die in der sinfonischen Dichtung die Zukunft der Musik sahen (wie Franz Liszt) und den Verfechtern der absoluten Musik, zu denen auch Brahms gehörte. Die stille Resignation des ersten Satzes kontrastiert mit der verzaubernden Atmosphäre des Andantes, welche bei Clara Schumann die Assoziation vom "Rinnen der Bächlein, Spielen der Käfer und Mücken" hervorrief. Das Finale beschwört zunächst nochmals die geheimnisvolle Stimmung des Anfangs, doch lässt Brahms zum Schluss doch noch einen versöhnlichen, warmen herbstlichen Schimmer durchscheinen.


Konzerttermine
Freitag, 30. Oktober, 19. 00 Uhr öffentliche Generalprobe Adelsheim, Eckenberggymnasium

Samstag, 31. Oktober, 20.00 Uhr Oberkirch, Erwin-Braun-Halle

Sonntag, 01. November, 18.00 Uhr Bruchsal, Bürgerzentrum am Alten Schloss

Dienstag, 03. November, 19.00 Uhr Leonberg, Stadthalle
Verleihung des 26. Leonberger Jugendmusikpreises an Jan-Ole Lingsch (Bariton) und an das Landesjugendorchester

Mittwoch, 04. November, 20.00 Uhr Tuttlingen, Stadthalle

Donnerstag, 05. November, 20.00 Uhr Schwäbisch Gmünd, Stadtgarten

Freitag, 06. November, 20.00 Uhr Ludwigsburg, Forum am Schlosspark

Fotos und Vita des Orchesters, der Solisten und des Dirigenten stehen zum Download unter www. landesjugendorchester.de "Presse & Veranstalter" , "Solisten", "Dirigenten" bereit.


Kontakt:
Landesjugendorchester Baden-Württemberg
Detlef Hartmann, Orchesterdirektor
Herdweg 14 * 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 218 51 15
Fax: 0711 / 218 51 55
Mobil: 0163 3 88 99 66
Email: detlef.hartmann@landesjugendorchester.de
17.09.2009 - LJO beendet äußerst erfolgreiche Ecuador-Tournee
PRESSEMITTEILUNG
Guayaquil, 17.09.2009

Landesjugendorchester beendet äußerst erfolgreiche Ecuador-Tournee

Nach der knapp dreiwöchigen äußerst erfolgreichen Konzertreise in Ecuador beendet das Landesjugendorchester Baden-Württemberg heute die Tour. Die Konzertreise fand aus Anlass des 200. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung von der spanischen Krone statt. Das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut und die Deutsche Botschaft Quito, sowie einige Sponsoren engagierten sich in starkem Maße für die Realisation dieser Einladung.

Insgesamt spielten die 45 Musikerinnen und Musiker im Alter von 16 bis 22 Jahren 11 verschiedene Konzerte in 6 verschiedenen Orten. In den Städten Ibarra und Riobamba konnte das Orchester Kulturgeschichte schreiben, da dort bisher nie ein Orchester auftrat. Mit insgesamt knapp 10000 Besuchern nimmt sich die Publikumsbilanz ebenso sehr erfolgreich aus, meist waren die Kapazitäten der Konzertsäle überfüllt und hunderte Konzertbesucher konnten nicht an dem Erlebnis teilnehmen.

Allein im Saal des letzten Konzertortes am 16.09. im "Centre sivico" konnten ca. 1500 Gäste begrüßt werden. Mit dem Ruf "Viva alemana" wurde das Landesjugendorchester euphorisch gefeiert. Besonders herausragend war das Zusammenspiel mit dem Jugendorchester aus Guayaquil. In einem extra angelegten Probentag erarbeiteten sich die Musiker beider Länder den 4. Satz aus der 5. Sinfonie von Beethoven.
Am Freitagabend 20 Uhr Ortszeit startet das Orchester zu seiner Heimreise. Am Samstag um 17.40 Uhr landet das Orchester in Frankfurt um sich sofort in den Schulalltag zu stürzen und die am 22. Oktober beginnende Herbstarbeitsphase vorzubereiten.
10.09.2009 - Landesjugendorchester wird gefeiert
PRESSEMITTEILUNG
Quito, 10.09.2009

Landesjugendorchester wird gefeiert, Christoph Wyneken Ehrengast von Riobamba

Die Konzerttournee des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg verläuft weiterhin äußerst erfolgreich. Nachdem die jungen Musikerinnen und Musiker als erstes Orchester in Ibarra auftraten, war die Situation in Riobamba am Montag dem 7.9. ähnlich. Auch in dieser Stadt spielten bisher nur äußerst selten Orchester. Das Konzert fand im "Auditorio de la Escuela Politécnica del Chimborazo de Riobamba" statt. Die Kapazität des Saales fasst 800 Plätze. Nachdem ca. 1000 (!) Konzertbesucher sich auch auf Gängen und Treppen Platz suchten, mussten ca. weitere 500 vor dem Veranstaltungshaus ausharren.

Während des Konzertes kam Christoph Wyneken, dem künstlerischen Leiter des Landesjugendorchesters eine besondere Ehrung zuteil. Er wurde offiziell zum "Visitante Ilustre de la ciudad de Riobamba" = Ehrengast der Stadt Riobamba ernannt.

Nach langer Fahrt mit mehreren Stationen wunderbarer Aussichten auf verschiedene Vulkane, kam das Landesjugendorchester am gestrigen Tage in Cuenca an und spielt wiederum vor übervollem Hause vor einem euphorisch begeisterten Publikum im Theatro Sucre in Cuenca. Heute schließt sich ein Orchesterworkshop mit einem Jugendorchester aus Cuenca an. Beiderseits freuen sich die Musiker auf drei Stunden voller Musik, Austausch und freundschaftlicher Begegnung.
07.09.2009 - Landesjugendorchester spielt vor übervollem Haus
PRESSEMITTEILUNG
Quito, 07.09.2009

Euphorische Begeisterungsstürme, Standing Ovations, mehrere Zugaben - das sind die Kennzeichen des sensationellen Konzertes des Landesjugendorchesters am Sonntagabend in der Casa de la Musica in Quito. "So etwas hat Quito noch nicht erlebt" äußerte der Deutsche Botschafter Christian Berger im Anschluss an das Konzert, welches mit Highligts der Orchesterliteratur nicht sparte. So erklangen neben den ersten Satz der 5. Sinfonie von Beethoven u.a. auch Glínkas Ouvertüre zu "Ruslan und Ludmilla" und der 1. Satz aus der 4. Sinfonie von Mendelssohn. Bravorufe erschallten für die Solisten Tonio Geugelin, für sein Geigensolo bei Henryk Wieniawskis "Polonaise brillante" und für Johannes Bantlin der emotional bewegend die berühmte Vocalise op. 34 von Rachmaninov interpretierte.

Die jungen Musikerinnen und Musiker spielten sich in die Herzen der ecuadorianischen Hauptstädter. Der Andrang vor dem Konzert war riesengroß, knapp 1000 Besucher waren froh, nicht zu den ca. 200 zu gehören, die wegen Platzmangel wieder nach Hause geschickt werden mussten.

Nachdem das Landesjugendorchester in Ibarra bereits als erstes dort auftretendes Orchester Geschichte schrieb, konnte es nun auch in Quito weitere Meilensteine setzen. Nur sehr selten ist die "Casa de la Musica" so voll besetzt. So übervoll wie am Sonntag war dieses vor allem für seine Akustik hoch gelobte und erst im Jahre 2004 eröffnete modere Konzerthaus bisher noch nie.
Das Orchester dankte dem mit einem makellosen Spiel. Eine Sternstunde par excellence für beide Seiten.

Da fünf Minuten vor dem Konzertbeginn nun auch die letzten Koffer eintrafen, konnten das Orchester und vor allem der Dirigent endlich feststellen, in Ecuador wirklich angekommen zu sein.
06.09.2009 - Erste sehr erfolgreiche Konzerte...
PRESSEMITTEILUNG
Quito, 06.09.2009

Erste sehr erfolgreiche Konzerte, LJO als erstes Orchester überhaupt in Ibarra, Dirigent dirigiert notgedrungen in Jeans

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg feiert in Ecuador große Erfolge. Trotz der verspäteten Ankunft, ließen die 45 Musikerinnen und Musiker kein Konzert ausfallen, allerdings mussten und müssen einige in Zivilkleidung die Konzerte spielen, allen voran der Dirigent Christoph Wyneken. Das Landesjugendorchester konnte im ersten Konzert am 3.09. in der Deutschen Schule in Quito in Anwesenheit des deutschen Botschafters Christian Berger ein übervolles Haus in wahre Begeisterungsstürme versetzen. Es folgten weitere Konzerte im Teatro Nacional Sucre in Quito, in der Residenz des Botschafters sowie am Samstag in Ibarra. In Ibarra trat bisher noch nie ein Orchester auf, somit bekam der Auftritt des Landesjugendorchesters eine besondere kulturhistorische Bedeutung. Das Konzert war zeitgleich zum WM-Qualifikationsspiel der ecuadorianischen Fußballmannschaft angesetzt. Allen Prognosen zum Trotz, dass bei der Fußballeuphorie im Lande keine Konzertbesucher zu erwarten sein würden, füllte sich der Konzertsaal bis fast auf den letzten Platz. Das Landesjugendorchester wurde euphorisch gefeiert und wird sicherlich als Türöffner für Konzerte klassischer Musik in Stadtgeschichte von Ibarra eingehen.

Die Odyssee der Startschwierigkeiten für die Konzertreise nimmt indes noch kein Ende. Noch immer sind Koffer einzelner Musiker zwischen Madrid und Ecuador unterwegs. Christoph Wyneken dirigiert daher zum ersten Mal in seiner Karriere Konzerte in Jeans.

Der nächste Höhepunkt ist am heutigen Tag mit einem Konzert in der Casa de la Musica in Quito zu erwarten, bevor das Landesjugendorchester am Montag morgen die Reise quer durchs Land antreten wird.
02.09.2009 - Der dritte Flieger passte...
PRESSEMITTEILUNG
Quito, 02.09.2009


Der dritte Flieger passte; 3 Koffer in Madrid, 17 Koffer und die Tuba in Guayaquil und zwei Hotels in Bereitschaft

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg ist nach weitergehender Odyssee in Quito angekommen

Zur geplanten Abflugzeit in Madrid wurde der Flug erneut wegen technischer Probleme verschoben. Der zweite Check ergab wieder Fehlermeldungen. Daraufhin wurde ein Ersatzflieger eingesetzt mit der entsprechenden zeitlichen Verspätung und der Konsequenz, dass alle Passagiere in Guayaquil um Mitternacht nochmals umsteigen und dort das Gepäck neu aufgeben mussten.

Der Flug von Madrid nach Guayaquil verlief letztlich problemlos, doch die Formalitäten des Umstiegs in Guayaquil verzögerten den Anschlussflug nochmals um mehr als eine Stunde. Zum einen sind nun drei Koffer in Madrid geblieben, wegen falschen Konfektionierens beim Einchecken in Frankfurt. Die Formalitäten zum Auffinden der Koffer waren langwierig. Zum anderen musste der Orchesterdirektor dafür Sorge tragen, dass die Instrumente wegen der geringeren Platzkapazität für das Handgepäck im Anschlussflieger in Guayaquil nicht noch im Frachtraum landeten. Ein Fagott und eine Geige waren bereits auf dem Weg dahin....Auch dies nahm viel Zeit in Anspruch.

In Guayaquil angekommen fehlten 17 weitere Koffer und die Tuba. Zur Stunde ist noch unklar ob und wann die fehlenden Gepäckstücke ankommen werden.
Das Orchester wurde mitten in der Nacht in ein von der LAN überraschender Weise bereitgestellt Hotel gefahren und wird von dort um 12.30 Uhr Ortszeit um ersten Treffen in der Deutschen Schule Quito abgeholt, um dann mit den Gastfamilien bekannt gemacht zu werden.

Die Orchestermusiker wollen trotz allem alles daran setzen, dass das erste geplante Konzert am 3.9. in der Deutschen Schule gespielt werden kann. Zur Not dirigiert der künstlerischen Leiter in Jeans, denn auch sein Koffer verweilte noch in Madrid.
01.09.2009 - Startprobleme für die große Tour
PRESSEMITTEILUNG
Madrid, 01.09.2009

Startprobleme für die große Tour

Nachdem es bereits gestern beim Eichecken am Flughafen Frankfurt zu massiven Problemen kam, in dem trotz sorgfältiger Vorbereitung seitens des Orchesters der zuständigen LAN- Stationsleiters nicht akzeptierte, dass neben den Instrumenten auch Gegenstände des täglichen Bedarfs für einen 20stündigen Flug als Handgepäck mitgeführt werden müssten, türmen sich zur Stunde weitere Probleme auf dem Weg zur großen Ecuador-Tournee des Landesjugendorchesters auf.

Der LAN- Stationsleiter hatte keinerlei Verständnis und Gespür, dass hochwertige Instrumente nunmal nicht im Frachtraum eine Flugzeuges transportiert werden können und zeigte sich völlig uneinsichtig, dass sich die 45 Musikerinnen und Musikers des Landesjugendorchesters nicht mit einem Geigenbogen oder einem Mundstück die Zähne putzen können und bestand darauf, dass trotz dem vorhandenen sowie weltweit ansonsten ausreichenden und üblichen Vermerk in den Flugunterlagen, dass ein Orchester reist und naturgemäß jeder Spieler mit zwei Handgepäckstücken fliegen muss. Selbst die drohende Konsequenz, die Reise noch am Flughafen platzen lassen zu müssen, ließ ihn nicht erweichen, auf den Modus der sonst üblichen Regelungen bei Orchestereisen einzuschwenken. Dies führte zu einer massiven

Umpackaktionen des Orchesters am Check-in-Schalter und einem Bording in letzter Minute.
In Madrid angekommen wurden die LJO´ler von der Nachricht überrascht, dass der um 23.55 Uhr geplante Weiterflug wegen technischer Problem auf den nächsten Tag mit unbestimmter Abflugzeit verschoben werden musste. Mit einem von der Fluggesellschaft gecharterten Bus wurde das Orchester in das Madrider Hotel "Auditorium" gefahren, in dem es zur Stunde ausharrt und auf Informationen zum Weiterflug wartet. Das Handgepäckproblem rächt sich nun im Besonderen, da die Koffer im Flughafen verstaut wurden und die wenigsten nun Kosmetika oder Wechselwäsche zur Hand haben.
Noch unbestätigte Informationen lassen zur Stunde erahnen, dass der Weiterflug nun eine Zwischenlandung und Umstieg in Guayaquil mit nochmaligem Einchecken des Gepäcks zu mitternächtlicher Stunde vorsehen wird und eine wahrscheinliche Landung ca. 3 Uhr nachts (Ortszeit) in Quito. Damit ist die Abholung durch die in der Regel berufstätigen Gasteltern kaum organisierbar und der weitere Verlauf der Tournee, die nach der Akklimatisierung eine Probe am 2.9. und ein erstes Konzert in der Deutschen Schule in Quito am 3.9. vorsah, noch völlig im unklaren.

Nichtsdestotrotz sind die Musikerinnen und Musiker "gut drauf" und tragen die Situation mit Humor. " Da haben wir ein Leben lang etwas zu erzählen..." heißt es allenthalben.
31.08.2009 - Einladung nach Ecuador
27.08.2009 - Konzertreise nach Ecuador
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 27.08.2009

Aus Anlass des 200. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung Ecuadors von der spanischen Krone engagiert sich Deutschland stark. Höhepunkt der kulturellen Beiträge wird die Tournee des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg sein, zu der der Deutschen Botschafter Christian Berger bereits vor Jahresfrist eingeladen hatte. Mit enormer Unterstützung des Goethe-Instituts, des Auswärtigen Amtes, des Kultusministeriums Baden-Württembergs, der GVL, des dm-Drogeriemarktes und des Fördervereins des Landesjugendorchester konnte diese Reise realisiert werden. 45 Musikerinnen und Musiker erarbeiten derzeit unter der Leitung von Christoph Wyneken an fünf Probentagen auf Schloss Kapfenburg zwei verschiedene Konzertprogramme, die quer durch Ecuador in insgesamt 11 Konzerten gespielt werden sollen. Die baden-württembergischen Musikerinnen und Musiker freuen sich auf ein großes Publikum u.a. in der Deutschen Schule und in der "Casa de la Musica" in Quito spielen, außerdem in Casa la Cultura Ecuatoriana in Ibarra, Teatro Sucre in Cuenca, in Universidad Laica Eloy Alfaro de Manabí in Manta sowie im Teatro Centro Civico "Eloy Alfaro" in Guayaquil. Die Begegnung mit jungen ecuadorianischen Musiktalenten im Rahmen von workshops wird ebenso auf dem Prpgramm stehen , wie das gemeinsame Spiel der 5. Sinfonie von Beethoven mit einem Jugendorchester aus Guayaquil. Das "Elliot O. Streichquartett", Mitglieder des Orchesters und Träger zahlreicher Preise im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend musiziert" wird eigene Konzertbeiträge spielen und vor allem zusammen mit den Blechbläsern ein Benefizkonzert zugunsten der "Sociedad Fondo Jovenes Talentos", der Förderung junger Künstler im Club de la Union in Guayaquil geben.

Zur Idee der Programmzusammenstellung äußerte sich Christoph Wyneken:
"Um einer breiteren Schicht von Zuhörern ein attraktives, abwechslungsreiches, virtuoses und bis in die Folklore gehendes Programm vorzustellen, haben wir uns für diese Auswahl entschieden.
Klassische Musik wird nicht nur an den Aspekten der Stile gemessen. Sie ist nicht nur ernst, sondern bietet immer von Neuem die einzigartige Chance, sich in seiner genialen Vielfalt mit den Menschen aller Nationen über Töne und ihre Ausdrucksformen zu verbinden. Musik, und nicht nur die klassische Musik, spiegelt weltweit das Leben in ihren wunderbaren Farben und Möglichkeiten. Unser Orchester möchte aus seiner Sicht mit den Konzerten etwas dazu beitragen."

So erklingen in Ecuador u.a. verschiedenen Sätze aus der 5. und 7. Sinfonie von Beethoven sowie aus der 4. Sinfonie von Mendessohn und von Rachmaninov die Vocalise op. 34 parallel zur Polonaise aus "Eugen Onegin" von Tschaikowski oder der "Freikugeln-Polka" von Johann Strauss.

Das Orchester startet am kommenden Montag den 31.08. und wird am 19. September wieder nach Deutschland zurückkehren.
15.08.2009 - LJO
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 15.08.2009

Aktive und ehemalige Mitglieder des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg spielen honorarfrei Konzerte im Norden und Süden Deutschlands um Spenden für ein Schulbauprojekt in Burkina Faso zu sammeln.

Das ensemble con brio besteht aus Musikstudenten deutscher Musikhochschulen und hochbegabten jungen Musikern, gegründet von den Bläsersolisten der vielharmonie con brio. Auf ihrer Tournee durch Lübeck, Seedorf, Bremen, Heiligenzell und Schopfheim spielen sie unter anderem Werke für Bläsernonett von Charles Gounod und, zum 200ten Geburtstag von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen berühmten Sommernachtstraum.
Das Orchester, aus dem dieses Kammermusikensemble hervorgeht, wurde 2006 von Jugendlichen ins Leben gerufen und selbst organisiert und kann seitdem auf viele erfolgreiche Konzerte im Süddeutschen Raum zurückblicken. Das Besondere besteht dabei nicht nur im abwechslungsreichen Programm - es gibt unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit der jungen schweizer Komponistin Regina Waldmeier - sondern auch in der freundschaftlichen Orchestergemeinschaft, die die Musiker verbindet.

Anfang des Jahres 2009 wurde die vielharmonie con brio für den Deutschen Jugendorchesterpreis nominiert. Neben der Erarbeitung des Konzertprogramms steht die finanzielle Unterstützung des Vereins "Schulbausteine für Gando e.V." im Vordergrund. Zu diesem Projekt haben die Jugendlichen einen engen persönlichen Kontakt. Auch bei diesem Projekt kommt der Erlös diesem Verein zugute.

Bei dem aktuellen Projekt, das in einer fünftägigen Probenphase an der Musikhochschule Lübeck erarbeitet wird, geht es vor allem um die Freude am gemeinsamen Musizieren auf hohem Niveau. Die Musiker können auf eine langjährige Erfahrung in internationalen Orchestern und Kammermusikensembles zurückgreifen. Ein Großteil des Ensembles war Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, einige haben schon dort zusammen Kammermusik gemacht.


Ensemble con brio:

Flöte: Susanne Bauer (Hausen)
Oboe: Friedrike Kayser (MH Lübeck), Fabian Dantscher (Bürchau)
Klarinette: Anna Erchinger (MH Weimar), Manuel Dantscher (MH Freiburg)
Fagott: Riccardo Papa (MH Freiburg), Mario Wizemann (Würzburg)
Horn: Mario Hartmuth (MH Stuttgart), Wonsuk Song (MH Trossingen)
Konzerte:
Sa, 15.8.09: 20 Uhr, St. Aegidien, Lübeck

So, 16.8.09: 17 Uhr, Hauskonzert, Seedorf-Schlamersdorf

Mo, 17.8.09: 20 Uhr, Alexanderkirche, Bremen-Wildeshausen

Fr, 21.8.09: 19 Uhr, Schlössle, Heiligenzell

So, 23.8.09: 19 Uhr, Altstadtkirche St. Michael, Schopfheim

Weitere Informationen:
08.04.2009 - Viele Romeo´s und Julia´s - Frühlingsgefühle mit dem Landesjugendorchester
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 08.04.2009

Viele Romeo´s und Julia´s - Frühlingsgefühle mit dem Landesjugendorchester

Programm:
Thema: Musik und Spaß. ein Familienkonzert

L. v. Beethoven:
Ouvertüre zu "Egmont" op. 84

Giovanni Bottesini:
Duo Concertante für Violine, Kontrabass und Orchester

Sergej Prokofjew:
Ausschnitte aus der Ballettmusik zu "Romeo und Julia" für großes Orchester op.64

Solisten : Julian Fahrner, Violine und Manuel Schattel, Kontrabass
Künstlerische Leitung: Christoph Wyneken

Das Landesjugendorchester beginnt heute die Frühjahrsarbeitsphase 2009. Mit einem Altersdurchschnitt von 16,5 Jahren und insgesamt 31 LJO- Debüttanten ist das mit 99 Musikerinnen und Musikern besetzte Orchester in diesem Jahr recht jung und zu knapp einem Drittel neu aufgestellt. Unter der bewährten künstlerischen Leitung von Christoph Wyneken werden die Egmont-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven, das Duo Concertante für Violine, Kontrabass und Orchester sowie als Programmhighlight Ausschnitte aus der Ballettmusik "Romeo und Julia" von Sergej Prokofjew zu erleben sein. Insbesondere bei der Ballettmusik kann sich das Publikum auf Überraschungen einstellen, so wird einerseits Christoph Wyneken angelehnt an den Texten von Shakespeare den Konzerteil moderieren, andererseits wird so manche Julia und so mancher Romeo im Orchester auf besondere Weise zu entdecken sein. Besonders freut sich das Orchester auf die beiden Schulveranstaltungen in Göppingen, die mit großem Engagement des dortigen Kulturamtes der Stadt im Verbund mit der Musikschule organisiert wurden. In Göppingen wird es zudem zur Begegnung der besonderen Art kommen. Ein Jazzensemble der Musikschule wird exklusiv für die LJOler ein kleines Konzert geben.
"Das Komische ist das umgekehrt Erhabene" sagt Jean Paul.
Humor, Witz und Spaß sind unweigerlich mit den bedeutenden Werken unserer Musik - Kultur verbunden.
Die Hörer sind nur aufgefordert, ihre Inhalte immer wieder neu zu entdecken und zu erleben. Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg wird seine Zuhörer in diesem Zusammenhang mit einer überzeugenden Darbietung begeistern. Romeo und Julia von Sergej Prokofjew ist in seiner musikalischen Vielfalt ein großartiges Beispiel. Drama, Tragik, aber auch Humor liegen dicht beieinander. Dieser Kontrast, lebendig in Tönen wiedergegeben und dargestellt, löst den Spaß bei unseren Spielern und ihren Zuhörern aus.
Um unseren Konzerten ein I -Tüpfelchen aufzusetzen, wird das Orchester u.a. in Verkleidungen auftreten.


Informationen zur Musik:

"Musik und Spaß" ist das Thema des dieses Familienkonzertes in dem drei musikalisch gegensätzliche Stücke auf dem Programm stehen und in ihrer Vielfalt ein großartiger Beweis dafür sind, wie eng Drama, Tragik, aber auch Humor in der Musik eng bei einander liegen. Beethovens Ouvertüre zu Egmont entstand 1809/10, zusammen mit der übrigen Schauspielmusik, "aus Liebe zum Dichter". Goethe thematisiert in seinem Trauerspiel den Freiheitskampf der Niederlande gegen die spanischen Unterdrücker. Obwohl die Ouvertüre den Gang der Handlung nicht im Detail nachzeichnet, vermittelt sie ein Bild gegensätzlicher Charaktere und Spannungen, die sich in der abschließenden "Siegessymphonie" der Ouvertüre zum Zeichen des Sieges der Idee auflösen.
Giovanni Bottesini (1821-1889) galt zu Lebzeiten als "Paganini des Kontrabass". Als Virtuose war er ein gefeierter Künstler, den Tourneen durch ganz Europa und sogar in die USA führten, gleichzeitig war Bottesini auch als Dirigent und Komponist gefragt. Das Duo concertante zählt zu einer seiner beliebtesten Kompositionen, die er ursprünglich für zwei Kontrabässe geschrieben hatte, dann aber für Camillo Sivori, den einzigen Schüler Paganinis, für Violine bearbeitete. Das Stück, welches in Bezug auf Klang, Ton und Leichtigkeit im Ausdruck alle Möglichkeiten des Riesens der Streichinstrumente ausschöpft, ist damals wie heute ein beliebtes Stück im Repertoire vieler Geigenvirtuosen.
Sergej Prokofjew (1891-1953) zählt zu den populärsten russischen Komponisten im 20. Jahrhundert. Schuf Shakespeares mit seiner Tragödie ein unvergängliches Sinnbild für die Liebe, so gelingt es Prokofjew mit seiner Musik voll lyrischer und dramatischer Qualitäten das Schicksal des zwischen dem Familienzwist ihrer Eltern zerrissenen Liebespaars Romeo und Julia eindrücklich nachzuzeichnen. Das Ballett wurde zunächst 1938 in Brünn uraufgeführt, doch erst die Überarbeitung für die Leningrader Premiere 1940 führte zu einem nachhaltigen Erfolg. Bis heute erfreut sich Prokofjews Ballettmusik sowohl auf der Bühne, als auch im Konzertsaal großer Beliebtheit.


Informationen zu den Solisten:

Julian Fahrner (Violine) wurde 1990 in Basel geboren und begann seine Ausbildung auf der Violine im Alter von 6 Jahren. Er zahlreiche erste Preise beim Wettbewerb "Jugend Musiziert". Nach mehreren ersten Bundespreisen in der Wertung Violine solo sowie im Kammermusikbereich bestand er 2008 die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und wird dort seither von Prof. Albrecht Breuninger als Jungstudent unterrichtet.
Julian Fahrner spielt seit vielen Jahren im Landesjugendorchester vornehmlich in der Position des 1. Konzertmeisters.
Mit seinem 2007 gegründeten "Elliot O" Streichquartett erhielt er im folgenden Jahr neben einem ersten Bundespreis mit Höchstpunktzahl den Eduard Söring Sonderpreis, verbunden mit einem Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben, einen Sonderpreis der Badischen Gemeindeversicherungen sowie einen Sonderpreis der Bundesapothekerkammer.

Manuel Schattel (Kontrabass) wurde 1985 in Stuttgart geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits sehr früh im Rahmen der breitgefächerten Angebote der Jugendmusikschulen, wobei er anfangs vor allem Klavierunterricht nahm und sich in verschiedenen Chören engagierte. Im Alter von dreizehn Jahren erhielt er dann seinen ersten Kontrabassunterricht und wurde 2004 Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg.
Noch im selben Jahr wurde er als Jungstudent an der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau aufgenommen. Er ist Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und erhielt beim Kontrabasswettbewerb der Sparda Bank, im Rahmen der Weingartner Musiktage den Sonderpreis der Jury für besondere künstlerische Originalität. Im März 2008 wurde er als Praktikant im Staatsorchester der württembergischen Staatstheater Stuttgart für ein Jahr unter Vertrag genommen.


Konzerttermine:

Freitag, 17. April, Hechingen, Stadthalle Museum (geschlossene Veranstaltung)

Samstag, 18. April, Sindelfingen, 19.00 Uhr, Stadthalle

Sonntag, 19. April, Bühl, 17.00 Uhr, Bürgerhaus Neuer Markt

Dienstag, 21. April, Remchingen, 19.00 Uhr, Kulturhalle

Mittwoch, 22. April, Göppingen, 11.00 Uhr, Schülerkonzert, Stadthalle

Mittwoch, 22. April, Göppingen, 19.00 Uhr, Stadthalle

Donnerstag, 23. April, Göppingen, 11.00 Uhr, Schülerkonzert, Stadthalle

Freitag, 24. April, Steinheim am Albuch, 19.30 Uhr, Albuchhalle

Fotos und Vita des Orchesters, der Solisten und des Dirigenten stehen zum Download unter www. landesjugendorchester.de "Presse & Veranstalter" , "Solisten", "Dirigenten" bereit.
18.11.2008 - Neue Probespieltermine des Landesjugendorchesters für Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 18.11.2008

Für die neuen Probespieltermine können sich interessierte junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg ab sofort anmelden.

Die Probespiele finden am Samstag und Sonntag, 10. und 11.Januar 2008 jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart statt.

Besonders qualifizierte Spieler aller Orchesterinstrumente aus Musikschulen, Schulen und von Privatmusikerziehern können sich bewerben. Insbesondere werden für die kommenden Arbeitsphasen des Landesjugendorchesters folgende Instrumentengruppen gesucht:

Ein Probespiel beim Landesjugendorchester dauert etwa 10 Minuten in denen zwei Stücke (ein langsamer und ein schneller Satz aus verschiedenen Werken und Epochen nach freier Wahl) gespielt werden sollen. Mit der Auswahl der Literatur soll sich die Bewerberin/der Bewerber optimal auf seinem derzeitigen technischen Entwicklungsstand präsentieren.

Das Probespiel wird von Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des LJO, sowie einem Streicher- und/oder Bläserdozenten abgenommen.

Es erfolgt im Anschluss zu jedem Probespiel eine künstlerische Einschätzung im direkten Gespräch mit dem Bewerber.

Die Anmeldung zum Probespiel erfolgt ab sofort über die Homepage www.landesjugendorchester.de. Jeder Kandidat kann dort seinen Vorspieltermin selbst buchen.


Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg konnte im Laufe seines 35jährigen Bestehens stets mit hoher künstlerische Qualität, ansteckender Spielfreude und Leidenschaft überzeugen. Ein besonderes Attribut in zahlreichen Konzertkritiken war und ist immer wieder die künstlerische Leistungsfähigkeit, die vielen professionellen Orchestern ebenbürtig ist. Am 2.11.2008 erfuhr dieses Qualitätsmerkmal eine besondere Würdigung, in dem dem Orchester und seinem künstlerischen Leiter in Colmar der Europäische Jugendorchesterpreis verliegen wurde.

Das 1972 gegründete LJO ist das Spitzenensemble der besten jungen Musikerinnen und Musiker Baden-Württembergs. Hohe musikalische Qualität, Spielfreude und ausgezeichnete Konzerte sind die Markenzeichen des auch international erfolgreichen und anerkannten Klangkörpers. Das Orchester besteht primär aus baden-württembergische Bundes- und Landespreis¬trägern des Wettbewerbes "Jugend musiziert" und gehört zu den bedeutendsten Fördermaßnahmen des Landes in der musikalischen Spitzenförderung.

Seit nunmehr 35 Jahren gibt das Landesjugendorchester vielen begabten jugendlichen Musikern die willkommene Möglichkeit, ihre musikalischen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern und auszubauen. So¬wohl die musikalische Anregung als auch die freundschaftliche Atmosphäre bei den Proben¬phasen, den Konzerten und auf den Reisen des Orchesters, bleiben jedem, der Mitglied dieses Orchesters war, in bester Erinnerung. Zahlreiche ehe¬malige Mitglieder des LJO sind heute in den in den vordersten Reihen junger deutscher Nachwuchssolisten oder auf Spitzenpositionen führender Orchester zu finden. Träger des Landesjugendorchesters ist der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs e.V., der eine engagierte Organisation und Betreuung ermöglicht.

Fotos des Orchesters stehen zum Download unter www. landesjugendorchester.de "Presse & Veranstalter" bereit.

Kontakt:
Landesjugendorchester Baden-Württemberg
Detlef Hartmann, Orchesterdirektor
Herdweg 14 * 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 218 51 15
Fax: 0711 / 218 51 55
Mobil: 0163 3 88 99 66
Email: detlef.hartmann@landesjugendorchester.de

Weitere Informationen zum Landesjugendorchester finden Sie auf der Homepage unter www.landesjugendorchester.de

Über die Zusendung eines Belegexemplars (gern per Mail) würde sich das Landes-jugendorchester freuen!
24.10.2008 - Mehrfach preisgekrönte LJO-Herbst-Arbeitsphase beginnt Konzerte quer durch Baden-Württemberg bis nach Frankreich
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 24.10.2008

Mehrfach preisgekrönte LJO-Herbst-Arbeitsphase beginnt
Konzerte quer durch Baden-Württemberg bis nach Frankreich

Programm:
Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 ("Aus der Neuen Welt")
Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 d-Moll, op. 15

Solist Moye Kolodin
Künstlerische Leitung: Christoph Wyneken

Konzerttermine:
Freitag, 31. Oktober Weikersheim 19.30 UhrGeneralprobe

Samstag, 01. November 17.00 Uhr Adelsheim, Eckenberg-Gymnasium

Sonntag, 02. November 17.00 Uhr Colmar, St. Matthieu,
Verleihung des Europäischen Jugend-Orchesterpreises

Dienstag, 04. November 19.00 Uhr Leonberg, Stadthalle
mit Verleihung des 25. Leonberger Jugendmusikpreises

Mittwoch, 05. November 19.30 Uhr Riedlingen, Aula Kreisgymnasium

Samstag, 22. November 17.00 Uhr Staufen, Aula des Faust-Gymnasiums

Sonntag, 23. November 19.30 Uhr Wiesloch, Palatin

Informationen:
Das Landesjugendorchester hat mit 92 jungen musikalischen Spitzentalenten aus ganz Baden-Württemberg seine diesmal von herausragenden Auszeichnungen gekrönten Arbeitsphase in der Musikakademie Schloss Weikersheim begonnen. Mit der 9. Sinfonie von Antonin Dvorak und dem 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms stellt sich das Orchester wieder einer anspruchvollen und schönen Herausforderung zugleich. Nach der Probenphase schließen sich insgesamt 7 Konzerte an. Höhepunkte werden die Preisverleihungen am 2.11. in Colmar und am 4.11. in Leonberg sein. Zudem ist das Landesjugendorchester für die "Trendmarke Kultur" des Kulturawards 2008 nominiert. Die Preisverleihung hierzu findet am 7.11. in Berlin statt.

Europäischer Kulturpreis:
Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg und sein langjähriger künstlerischer Leiter, Christoph Wyneken werden unmittelbar vor dem Konzert mit dem Europäischen Jugendorchesterpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird nach dem Gustav Mahler Jugendorchester erst zum zweiten Mal vergeben und unterstreicht somit die besondere Stellung des baden-württembergischen Landesjugendorchesters. Keinem anderen Jugendorchester steht der künstlerische Leiter von Anbeginn vor. Die Auszeichnung erkennt diese besondere Situation, aber auch deren unschätzbaren Wert an, denn die Symbiose zwischen den mittlerweile sehr erfahrenen Dirigenten und dem immer wieder jungen Orchester ist eines der Erfolgsgeheimnisse für die stets umjubelten Konzerte.

25. Leonberger Jugendmusikpreis:
Mit Leonberg verbindet das Orchester eine langjährige Tradition. Bereits zum 25. Mal wird an das Orchester der Leonberger Jugendmusikpreis vergeben. Ziel des Preises ist es, ebenfalls ausgezeichnete Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" künstlerisch mit dem Landesjugendorchester zusammenzubringen. In diesem Jahr kommt es deshalb zum Zusammentreffen mit Matthias Matzke, einem hochtalentierten Akkordeonisten.

Trendmarke Kultur:
Die "Trendmarke" Kultur ist ein Preis, der für herausragende, Trend setzende Entwicklungen im Marketingbereich von einem namhaften Jury unter der Leitung der Chefredakteurin des Kulturspiegels vergeben wird. Allein die Nominierung verschafft dem Landesjugendorchester eine Anerkennung für die komplette Neuentwicklung des Marketings.

Mit den Herbstkonzerten wird das Orchester seine Preiswürdigkeit wiederum unter Beweis stellen. Das ist bereits bei den Auftaktproben deutlich zu spüren. Das Publikum der bevorstehenden Konzerte darf sich freuen und gespannt sein.

Informationen zum Konzertprogramm:
Das Konzertprogramm verspricht zudem die gleiche Spielfreude des Orchesters und die darauf folgende Begeisterung des Publikums wie vor 4 Jahren in Colmar. Mit der 9. Sinfonie von Dvorak und dem 1. Klavierkonzert von Brahms hat sich das Orchester wahre Glanzstücke der Konzertliteratur ausgewählt. Das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms (1833-1897) ist das zentrale Stück der Sturm- und Drang-Zeit des Komponisten. Zeitlich steht dieses Werk in unmittelbarer Nähe zum Selbstmordversuch seines Mentors Robert Schumann. Im Frühjahr 1854 begann Brahms zunächst mit der Konzeption einer Sonate in d-Moll für zwei Klaviere. Doch er musste schon bald feststellen, dass sich seine Ideen mit zwei Klavieren nur unzugänglich umsetzen ließen. Aus der Sonate wurde eine Sinfonie, die Brahms 1855 in ein Klavierkonzert umarbeitete. Der langwierige Entstehungsprozess des Konzerts wurde begleitet von Entwicklungen, die Brahms emotional berührten: Nach dem Tod Schumanns im Jahr 1856 hatte er noch die Hoffnung, Clara würde seine Gefühle zu ihr erwidern. Im zweiten Satz des Konzertes, einem Adagio, legt Brahms seiner geliebten Clara ein musikalisches Portrait zu Füßen. Doch bereits ein Jahr später musste er resigniert feststellen, dass diese Hoffnung vergeblich war. Der Solist, Moye Kolodin studiert bei Jaques Rouvier im Conservatoire National supérieur de Paris und wird mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg ein grenzüberschreitendes musikalisches Erlebnis bieten.

Mit der 9. Sinfonie, die während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand, schuf Antonín Dvorák (1841-1904) sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Obwohl Dvorák als Dirigent und Lehrer die Aufgabe übernommen hatte, eine junge Musikergeneration heranzubilden, die einen national-amerikanischen Musikstil entwickeln sollte, ist seine 9. Sinfonie keinesfalls amerikanische Musik. Dvorák verschweigt allerdings nicht, daß er während der Komposition Anregungen durch die Lektüre von Henry Wadsworth Longfellows Indianer-Epos "Song of Hiawatha" erfahren habe. Dennoch handelt es sich bei dieser Sinfonie nicht um deskriptive Programmmusik, sondern belegt als letzte seiner Sinfonien, die Hinwendung zum zyklischen Gestaltungsprinzip, das in diesem Werk die Sätze nicht nur geistig, sondern auch substantiell miteinander verbindet.

Fotos und Vita des Orchesters stehen zum Download unter
www. landesjugendorchester.de "Presse & Veranstalter" bereit.
Foto und Vita von Moye Kolodin unter "Solisten"

Kontakt:
Landesjugendorchester Baden-Württemberg
Detlef Hartmann, Orchesterdirektor
Herdweg 14 * 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 218 51 15
Fax: 0711 / 218 51 55
Mobil: 0163 3 88 99 66
Email: detlef.hartmann@landesjugendorchester.de

Weitere Informationen zum Landesjugendorchester finden Sie auf der Homepage unter www.landesjugendorchester.de

Über die Zusendung eines Belegexemplars (gern per Mail) würde sich das Landes-jugendorchester freuen!
28.08.2008 - Start der Kammerphilharmonie des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart, 28.08.2008

Am Sonntag, den 31.August beginnt im Kloster Bronnbach (Wertheim) die Probenphase für die in Gründung befindliche Kammerphilharmonie des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Mit dieser Formation möchte der künstlerische Leiter des Landesorchesters eine Lücke in der Förderung musikalischer Nachwuchstalente schließen. Unbestritten ist das Landesjugendorchester eine Fördereinrichtung, die den jungen Spitzentalenten aus Baden-Württemberg ab einem Alter von 13 Jahren die Möglichkeit bietet, erstmalig mit anderen ebenso qualifizierten Talenten in sinfonischer Besetzung zusammen zu spielen. Nicht selten werden Arbeitsphasen des Landesjugendorchesters zu Schlüsselerlebnissen, die den Entscheidungsweg zum Berufsmusiker prägen.

Mit Beginn des Studiums endet jedoch meist die Mitgliedschaft im Landesjugendorchester. Bis zum Einstieg als Berufsmusiker besteht für Studenten oftmals keine Möglichkeit in einem adäquaten Ensemble mit hoch qualifizierten bzw. talentierten Spielerinnen und Spielern zu musizieren.

Mit der Kammerphilharmonie der Landesjugendorchester besteht zudem die Chance, hochqualifizierte musikalische Talente in einer baden-württembergischen Spitzenformation an den Landesverband der Musikschulen zu binden. Synergien zwischen Musikschulen und den Musikern in ihrem zukünftigen Berufsleben sind damit vorgezeichnet und besonders wertvoll.

Darüber hinaus wird die LJO-Kammerphilharmonie das Potential haben, für das Landesjugendorchester und damit für die Grundlagenarbeit aller im Verband der Musikschulen Baden-Württembergs vereinten Musikschulen zu werben

Christoph Wyneken, künstlerischer Leiter des Landesjugendorchesters, setzte sich zum Ziel, diese Lücke zwischen Jugend- und Berufsorchestern in Baden-Württemberg zu schließen und möchte die Mitglieder der Kammerphilharmoniker nicht nur als Orchestermusiker, sondern auch als individuelle Musiker instrumental und interpretatorisch fördern. So werden die Programme vom Barock bis in die Neuzeit auch dahingehend gestaltet, dass sich die Spieler in großer Kammerformation oder solistisch profilieren können.

Wegen der zum Landesjugendorchester vergleichsweise mit etwa 40 Instrumentalisten kleineren Besetzung wird die sinfonische Bandbreite die späten Sinfonien von Mozart und die frühen Sinfonien von Beethoven oder Schubert nicht überschreiten.
Darüber hinaus soll ein Repertoire in solistisch besetzter Kammerformation erarbeitet werden, das sich bis in die zeitgenössische Musik ausdehnt.

Konzerte werden im In - und Ausland angestrebt. Internationale Projekte mit jungen Musikern anderer Länder sollen die übergreifende und verbindende Dimension der Musik wirksam werden lassen.

Im Rahmen der Gründungskonzerte wird die Kammerphilharmonie in Crailsheim, Tübingen, Heidelberg, Bad Krozingen und Müllheim (Festival Markgräfler Herbst) und im Kloster Bronnbach spielen. Das Konzert in Bronnbach findet im Rahmen der Toto-Lotto Veranstaltungsreihe "Klassik in Kulturschätzen statt" und wird vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet.

Die Kammerphilharmonie des Landesjugendorchesters wird im Rahmen der ersten Arbeitsphase mit den Solisten Claudio Bohorquez (Cello), Kersten McCall(Flöte) und Ina Stachelhaus (Sopran) zusammenarbeiten sowie aus den eignen Reihen ehemaliger LJO-Spieler dem Cellisten Emanuel Graf, dem Flötisten Christian Ruhnke und der Geigerin Sarah Müller-Fehser solistische Aufgaben übertragen.

Die Gründung und die ersten Konzerte der Kammerphilharmonie finden unmittelbar vor der bevorstehenden besonderen Ehrung des Landesjugendorchesters und Christoph Wyneken statt. Am 2. November wird in Colmar der Europäische Kulturpreis an Orchester und Dirigent verliehen.
31.07.2008 - Erste Label CD des LJO
PRESSEMITTEILUNG Stuttgart, 31.07.2008

Erste Label CD des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg interna-
tionaler Vertrieb Veröffent-
lichung ab 1. August 2008
Label: animato/ Bauer-Studios Ludwigsburg

Was in der vergangenen Ge-
neration noch für unmöglich galt, ist jetzt zur Realität geworden:

Ein Jugendorchester - das
Landesjugendorchester Baden-Württemberg - spielt die 5. Sinfonie von Gustav Mahler.
Es dirigiert Christoph Wyneken, der künstlerische Leiter seit der Gründung dieses Jugendorchesters vor nunmehr 36 Jahren.

Leben und Tod, Liebe und unerfüllte Sehnsucht, Glück und Unglück, innerer Bewegung und stürmische Leidenschaft, Zerrissenheit und überbordende Euphorie, intime Regungen und grelle Töne, die Fantasie, die Lebenserfahrung, der große Atem und erregende Visionen einer einmaligen und genialen Persönlichkeit wie Gustav Mahler...

Die spannende Frage war, wie würde sich ein Jugendorchester mit der komplexen Anforderung von instrumentalem Anspruch und musikalischer Deutung auseinander setzen? Der Hörer wird bereits nach den ersten Takten mit Freude fest stellen, dass sich die jungen Musiker intensiv dieser Thematik annehmen, die sie erahnen, aber noch nicht in ihrer Schwere erfahren haben.

Und das wirkt in seiner aufbrechenden Lebendigkeit und in seinem jugendlichen Sturm und Drang (2. Satz!) überzeugend suggestiv. Die jugendliche Weltanschauung ist frei von Pathos oder Hinterhältigkeiten. Stattdessen erblüht die Musik in hingebungsvoller Aufrichtigkeit (4.Satz) und ehrlicher Tiefe. Die Freude an virtuoser Rasanz ist deutlich zu spüren. Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg. spielt mit großer Wachheit, aber auch mit großer Experimentierfreudigkeit und der Risikobereitschaft, sich in nie geahnte Schwierigkeiten zu stürzen, die ausgereiften Profis mit Sicherheit begegnen. Auf Grund eines hohen Potentials, Lernprozesse zu meistern und dem Drang, ein Stück Leben neu zu erfahren, wird es ein Genuss, dieser Aufnahme zu lauschen.
21.05.2008 Bläserensemble des Landesjugendorchesters schreibt auf Madagaskar Kulturgeschichte
Im Rahmen der "Aktion Afrika" des Auswärtigen Amtes sowie auf Einladung der Deutschen Botschaft in Antananarivo gastierten 11 Blechbläser des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg vom 9. bis 19. Mai in Madagaskar und gestalteten das kulturelle Rahmenprogramm der offiziellen Feierlichkeiten anlässlich des 125. Jahrstages der Unterzeichnung des deutsch-madagassischen Freundschaftsvertrages.
Die Musiker absolvierten insgesamt sieben Auftritte. Jedem Konzert wurden die Hymnen beider Länder vorangestellt, die nach Aussagen erstaunter Madagassen in dieser Klangqualität auf der Tropeninsel bisher noch nie zu hören waren.

Besondere Höhepunkte der Reise waren die Konzerte in dem unter deutsch-madagassischer Leitung befindlichen Schülerwohnheim Antseranantsoa in Miarinarivo, welches anlässlich des Staatsbesuches auch vom Bundespräsidenten Horst Köhler besucht worden war, sowie open air im Jardin d´Ambojatovo mitten in Antananarivo bei freiem Eintritt. Für sehr viele madagassische Kinder und Jugendlichen waren die Instrumente und deren Klänge ein völlig neuartiges Erlebnis. Aber auch für das erste Zusammentreffen u.a. mit Bach und Mendelssohn konnte das Bläserensemble Kulturgeschichte schreiben.

Ein weiterer Höhepunkt des Gastspiels stellte das Konzert im Goethe-Zentrum in Antananarivo dar. Das Blechbläserensemble spielte das zahlreich geladene Publikum, an der Spitze Botschafter Dr. Wolfgang Moser, in einen wahren Begeisterungsrausch. Erste Gespräche über eine Widereinladung in naher Zukunft waren da nur folgerichtig.
Im Rahmen dieses Konzertes, das als Festveranstaltung zum Anlass des 125. Jahrestages des Freundschaftsvertrages organisiert wurde, wurden auch die Ergebnisse eines Workshops mit madagassischen Musikern präsentiert, den die jungen deutschen Künstler tags zuvor für jedermann offen angeboten hatten.

Mit dem überaus erfolgreichen Ergebnis der Reise nach Madagaskar, haben die jungen Musikerinnen und Musiker des Landesjugendorchesters einmal mehr unter Beweis stellen können, dass die im November zu erwartende Auszeichnung mit dem "Europäischen Kulturpreis" ein würdigen Adressaten gefunden hat.
Ausstellungseröffnung 125 Jahre deutsch-madagassischer Freundschaftsvertrag
Konzert im Schülerwohnheim Antseranantsoa in Miarinarivo
LJO Blechbläser mit Schülern des Lycée Gallieni
LJO-Bläserensemble auf der Tropeninsel Madagaskar
Deutsch-madagassische Jubelfeier mit Posaunen und Trompeten

Bläserensemble des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg fliegt im Mai auf die ferne Tropeninsel / Vorfreude ist bei madagassischen Musikliebhabern riesengroß

Von Klaus Heimer, Antananarivo

Das seit Gründung im Jahre 1972 von Chefdirigent Christoph Wyneken (66) geleitete Landesjugendorchester Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart hat in den vergangenen Jahrzehnten vor zahlreichen gekrönten und ungekrönten Häuptern gespielt, Zehntausende Musikfreunde im In- und Ausland begeistert und zahlreiche junge Talente gefördert, die auf Landes- und Bundesebene bei "Jugend musiziert" stets ganz vorne zu finden sind.

Gerade hat das vielfach ausgezeichnete Ensemble eine ehrenvolle Einladung von der fernen und immer noch geheimnisumwitterten Tropeninsel Madagaskar erhalten. Dort wird Mitte Mai die 125. Wiederkehr der Unterzeichnung des allerersten deutsch-madagassischen Freundschaftsvertrages mit "Pauken und Trompeten" gefeiert. Ein 13-köpfiges Bläserensemble unter Leitung von Landesjugend-Orchesterdirektor Detlef Hartmann wird am Freitag, 9. Mai, die 8000 Kilometer lange Reise in die Heimat von Pfeffer und Vanille antreten, in der etliche Auftritte auf dem Programm stehen.

Die musikalischen Botschafter aus Baden-Württemberg, die studienbedingt in ganz Deutschland verstreut sind, haben sich intensiv auf diese exotische Tour vorbereitet. Und auf der viertgrössten Insel der Welt ist die Vorfreude auf den musikalischen Leckerbissen riesengroß. Nur selten kommt ein derart namhaftes Orchester, das auf öffentlichen Plätzen, in einer Schule, auf der größten Wirtschaftsmesse des Landes, auf einem Workshop im Goethe-Zentrum, bei einem Empfang der deutschen Botschaft oder der Eröffnung von Ausstellungen zu sehen und vor allem zu hören sein wird.

Die wenige freie Zeit fern der Heimat wird von den Akteuren dazu genutzt, ein Hilfsprojekt des deutsch-madagassischen Vereins "Ny Hary" aus Kirchheim/Teck in der Kleinstadt Miarinarivo zu besuchen und den dortigen Kindern eines Schülerspeisungs- und Wohnheimprojektes ein Ständchen zu bringen. Ein Abstecher Richtung Ostküste wird für einen hautnahen Kontakt mit den einzigartigen Lemuren (Halbaffen) sorgen, die nur auf Madagaskar zu Hause sind.

"Made in Germany" genießt auf der Mosambik vorgelagerten Gewürzinsel im Indischen Ozean, die durch das Lied "Wir lagen vor Madagaskar ." und jüngst durch den Trickfilm "Madagaskar" populär wurde, einen ausgezeichneten Ruf. Nicht zuletzt deswegen hat Staatspräsident Marc Ravalomanana Mitte April zum wiederholten Male mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation Deutschland besucht, um die bestehenden Kontakte auszubauen und weiter zu vertiefen. Joshua, einer der Söhne des Staatschefs, hat übrigens in Heidelberg studiert und dort auch buchstäblich "sein Herz verloren".

Das Landesjugendorchester, das zwei Mal im Jahr mit rund 90 Akteuren zu Arbeitsphasen in Musikakademien zusammen kommt, wird Anfang November in Colmar mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet, eine Ehrung, die außer dem Gustav Mahler-Jugendorchester bisher noch kein anderes Ensemble dieser Art entgegennehmen konnte. In Kürze erscheint die erste Label-CD des Landesjugendorchesters mit der 5. Sinfonie von Gustav Mahler, die dann auch international erhältlich sein wird.


Klaus Heimer, Antananarivo
Fotograf, Journalist, Reiseleiter
00261 33 11 64408
Presseinfo zur aktuellen Konzertreihe Rossini/Schumann
Konzert des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg
Tour Frühjahr 2008

Programm:
Gioachino Rossini: Ouvertüre, Arien und Ensembles aus "Der Barbier von Sevilla"
Robert Schumann: 2. Sinfonie, C-Dur
Musikalische Leitung: Anna-Sophie Brüning
Solisten: Lisa Tjalve (Sopran) , Dong-Seok Im (Tenor), Adam Kim (Bariton)

Konzerte:
28.3. Laupheim, 20 Uhr , Kulturhaus Schloss Großlaupheim
29. 3. Backnang, 19 Uhr Bürgerhaus Stiftungskonzert für das LJO
30.3. Möglingen, 17 Uhr Bürgerhaus
31.5. Mössingen 19.30 Uhr Aula im Quenstedt-Gymnasium
01.6. Ulm 19 Uhr , CCU ,anlässlich des Veranstaltungswochenendes
"Baden-Württemberg musiziert" / Heimattage 2008

Auf dem Programm dieses Konzertes stehen Werke zweier bedeutender Komponisten des 19. Jahrhunderts, die jedoch aufgrund ihrer persönlichen und kompositorischen Entwicklung gegensätzlicher nicht sein könnten. Gioacchino Rossini galt um 1816, also zur Zeit der Uraufführung seiner Opera buffa Il barbiere di Siviglia, bereits als ein arrivierter Künstler, dessen Opern Uraufführungen an den Theatern von Bologna, Venedig, Mailand und Neapel große Erfolge feierten. Und noch heute besticht gerade sein Barbiere durch seine orchestrale Brillanz, dem sängerisch höchst virtuosen Anspruch und natürlich durch seinen Funken sprühenden Witz.

Robert Schumann hoffte zum Zeitpunkt der Fertigstellung seiner 2. Sinfonie eine schwere Depression, verursacht durch verschiedene berufliche Enttäuschungen, endgültig hinter sich gelassen zu haben. In seiner Sinfonie in C-Dur, entstanden im Dezember des Jahres 1845, gelingt es Schumann den Geist Bachs und Beethovens mit neuer romantischer Substanz zu verquicken. Seine Frau Clara rühmte "den kühnen Schwung und tiefe Leidenschaft" der Sinfonie wie sie zuvor in keinem anderen von Roberts Werken zu bemerken war.

Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg (LJO) setzt sich aus ausgewählten Spielern und Preisträger des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" im Alter von 15 - 22 Jahren zusammen, die aus allen Teilen Baden-Württembergs zusammenkommen um an den zwei mal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen teilzunehmen. Durch jugendliche Spielfreude, intensives Erleben gemeinsamen Musizierens ebenso wie mit stilistisch ausgefeilten Interpretationen erspielte sich das LJO schnell einen festen Platz im Konzertleben des Landes Baden-Württemberg und darüber hinaus.

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